50.000 Euro Unterstützung
Anklamer Peenerobben fliegen zur WM nach Australien

Patrick Dahlemann schaute sich das Abschlusstraining in der Anklamer Schwimmhalle an.
Patrick Dahlemann schaute sich das Abschlusstraining in der Anklamer Schwimmhalle an.
Anne-Marie Maaß

Das „Swim and Rescue Team“ aus Anklam hat vor seinem Abflug zu den Weltmeisterschaften nach Australien knapp 50.000 Euro Rückenwind bekommen. Vorab gab es auch noch eine besondere Auszeichnung.

Nachdem ein Teil der erwachsenen Rettungsschwimmer schon am Wochenende in den Flieger nach Australien gestiegen ist, steht auch für die Jugendlichen die Weltmeisterschaft in Adelaide kurz bevor. Am Samstag gab es für sie während des großen Abschlusstrainings aber zunächst noch die passenden Outfits und richtig viel Geld als Unterstützung für das „Swim and Rescue Team“.

Die Anklamer wurden vom Deutschen Olympischen Sportbund und der Commerzbank für ihre vorbildliche Jugendarbeit ausgezeichnet. Dazu gab es gleich noch einen Scheck über 5000 Euro. Geld, das wieder in die Jugendarbeit investiert werden soll, sagt Trainerin Alexandra Berlin.

Dahlemann bringt Förderbescheid

Am Nachmittag brachte Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann (SPD) dann auch noch den Förderbescheid der Landesregierung in der Schwimmhalle vorbei. „Das Land Mecklenburg-Vorpommern ist stolz auf euch und eure Leistung“, lobte er die Jugendlichen.

Sie seien ein Aushängeschild, das Anklam aber auch das gesamte Bundesland in der Welt – und nun in Australien – bekanntmache. Dementsprechend würden ihnen nun alle die Daumen drücken, allein die Qualifikation sei aber schon aller Ehre wert.

Sponsorengeld und Komplettausstattung

Aus dem Vorpommern-Fonds und dem Wirtschaftsministerium gibt es für die Reisekosten insgesamt 23.400 Euro. In gleicher Höhe seien auch Sponsorengelder eingeworben worden, so Dahlemann. „Das ist in unserer Region richtig viel Geld. Wir haben von Anfang an gesagt, dass die Reise zu den Weltmeisterschaften für keinen Jugendlichen daran scheitern soll, dass die Eltern diese beachtliche Summe von immerhin über tausend Euro nicht aufbringen können“, sagte er. Das sei nun gelungen.

Damit die Anklamer nicht nur sportlich, sondern auch optisch in Adelaide mithalten können, gab es zudem noch für das ganze Team die Komplettausstattung vom Rucksack bis zur Badehaube vom „Pommernbau“ aus Lübs gesponsert.