Dreharbeiten

Anklamer spielt beim neuen Zitterbacke-Film mit

Er hat selber schon mit Klassenkameraden einen Film gemacht und nun konnte Ole Koehler mehrere Wochen lang den Profis über die Schulter schauen.
Der Anklamer Ole Koehler spielt als Komparse im neuen Alfons-Zitterbacke-Film mit.
Der Anklamer Ole Koehler spielt als Komparse im neuen Alfons-Zitterbacke-Film mit. Matthias Diekhoff
Schauspieler Haley Louise Jones als Lehrerin Frau Hoffmann, Luis Vorbach als Alfons, Thorsten Merten als Lehrer Flickendorf un
Schauspieler Haley Louise Jones als Lehrerin Frau Hoffmann, Luis Vorbach als Alfons, Thorsten Merten als Lehrer Flickendorf und Leopold Ferdinand Schill als Benny bei Dreharbeiten zum Film „Alfons Zitterbacke – chaotische Klassenfahrt” auf Usedom. Stefan Sauer/NK-Archiv
Anklam

„Zitterbacke-Hühnerkacke.” Den meisten Menschen, die in der DDR aufgewachsen sind, sollte Alfons Zitterbacke kein Unbekannter sein. Dank einer Neuverfilmung, die auf den Kinderbuchklassikern des Autoren Gerhard Holtz-Baumert basiert, konnten nun auch Jüngere die Bekanntschaft des jungen Mannes machen, der so viel vor – aber auch Pech – im Leben hat.

Der Film „Alfons Zitterbacke – das Chaos ist zurück“ aus dem Jahr 2019 glänzt mit einer ganzen Reihe bekannter Namen, wie zum Beispiel Katharina Thalbach, Devid Striesow oder Thorsten Merten, der am Anklamer Theater spielt, welcher übrigens im Film „Stilles Land„eine Hauptrolle hatte.

Schauspieler Haley Louise Jones als Lehrerin Frau Hoffmann, Luis Vorbach als Alfons, Thorsten Merten als Lehrer Flickendorf un

Klassenkamerad von Alfons

Im zweiten Teil, der den Arbeitstitel „Alfons total chaotische Klassenfahrt“ trägt, spielt nun ein Anklamer als Komparse mit. Ole Koehler ist in dem neuen Film einer der Klassenkameraden von Alfons. Dazu gekommen ist er über die Mutter eines Freundes, die eine Casting-Portal betreibt und auf der Suche nach jugendlichen Darstellern war. Ursprünglich hatte Ole Koehler nur zwei Wochen Dreharbeiten in Ückeritz auf der Insel Usedom geplant. Dann hatte er jedoch so viel Spaß an der Sache, dass es für ihn danach dann noch für drei Wochen nach Halle an der Saale ging.

Der Anklamer Ole Koehler spielt als Komparse im neuen Alfons-Zitterbacke-Film mit.

Die Drehtage hätten für gewöhnlich mit einem Corona-Test und einem Frühstück begonnen. Danach galt es sich umzuziehen und darüber zu informieren, was ansteht, berichtet der junge Mann. Manchmal sei es mit den Proben und Aufnahmen gleich losgegangen, manchmal hieß es aber auch warten. So genau seien die Zeitangaben bei so einem kreativen Prozess ohnehin nicht. Was aber auch kein Problem gewesen sei.

In den Pausen habe er sich mit Dingen für sein Studium in Greifswald beschäftigt oder auch mit Leuten am Film-Set unterhalten. Schließlich hat Ole Koehler ja auch schon mit Klassenkameraden einen eigenen Film gemacht und ist dem entsprechend an der Materie interessiert.

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„Sehr lehrreiche Zeit”

Auch von daher seien die Dreharbeiten für ihn „sehr lehrreich” gewesen. Die am Film Mitwirkenden seien alles „sehr aufgeschlossene Menschen” gewesen. Er habe ihnen über Schulter schauen und auch Einiges ausprobieren können. Nur mit dem Schlagen der Film-Klappe habe es leider nicht geklappt. Dafür sei es sehr interessant gewesen zu sehen, wie Filmemachen funktioniert, wenn man das entsprechende Geld hat und ein Rädchen ins andere greift. Nun sei er natürlich darauf gespannt, dass der fertige Film voraussichtlich im kommenden Sommer in die Kinos kommt.

Im Moment allerdings freut er sich auf das kommende Wochenende und speziell den 2. Anklamer Premierenabend, bei dem auch sein Film „Always together” gezeigt wird. Dass das Anklamer Kino mit solchen Veranstaltungen neue Wege beschreitet, findet er als passionierter Kinogänger natürlich gut.

Ein neues Film-Projekt habe er selbst im Moment zwar nicht am Start, allerdings bilde sich gerade ein Team, das sich mit einer Idee beschäftigt. Die Erfahrungen, die Ole Koehler dank „Zitterbacke” gewinnen konnte, können dabei jedenfalls nicht schaden.

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