Maik Glawe als Hafenmeister und Rainer Janke als Betreiber (von links) sorgen für das Wohl der Gäste.
Maik Glawe als Hafenmeister und Rainer Janke als Betreiber (von links) sorgen für das Wohl der Gäste. Louise Stauf
Der Wasserwanderrastplatz Anklam ist bereit für die Gäste der neuen Saison.
Der Wasserwanderrastplatz Anklam ist bereit für die Gäste der neuen Saison. Louise Stauf
Der Wasserwanderrastplatz Anklam ist bereit für die Gäste der neuen Saison.
Der Wasserwanderrastplatz Anklam ist bereit für die Gäste der neuen Saison. Louise Stauf
Die Anlegestelle wird vor allem von Kanufahrern gerne genutzt.
Die Anlegestelle wird vor allem von Kanufahrern gerne genutzt. Louise Stauf
Auf der Zeltwiese kann gecampt werden.
Auf der Zeltwiese kann gecampt werden. Louise Stauf
Tourismus

Anklamer Wasserwanderrastplatz freut sich auf Besucher

Nach coronabedingten Einschränkungen startet der Anklamer Wasserwanderrastplatz mit neuen Ideen in die Saison.
Anklam

2003 von der Stadt gebaut und in Betrieb genommen, kann der Anklamer Wasserwanderrastplatz auf eine knapp 20-jährige Geschichte zurückblicken. Viele Urlauber konnten hier in den vergangenen Jahren im Zuge von Kanu- und Bootstouren ihre Zelte aufschlagen.

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Seit dem ersten Corona-Jahr 2020 ist Rainer Janke Pächter und Betreiber des Platzes. Der 58-jährige zog für diese Aufgabe von der Müritz nach Anklam und kümmert sich seither mit dem 33-jährigen Hafenmeister Maik Glawe täglich um Reservierungen, das Wohlergehen der Gäste und die allgemeine Sauberkeit und Ordnung des Wasserwanderrastplatzes.

Viel Einsatz für einen erholsamen Urlaub

Rainer Janke kommt selbst aus der Boots- und Charterbranche und bringt viel Erfahrung im Bereich Tourismus mit. Er begann seine Arbeit als Betreiber des Rastplatzes zu dem Zeitpunkt, als die Corona-Pandemie die Tourismusbranche lahmgelegt hatte – keine leichte Aufgabe für den Müritzer.

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Gemeinsam mit Maik Glawe und einem weiteren Angestellten führte er in den letzten zwei Jahren viele Verschönerungs- und Umbaumaßnahmen durch, um den Rastplatz für die Zeit nach der Pandemie für potenzielle Urlauber ansprechender und freundlicher zu gestalten.

Die Stadt sei dabei sehr hilfsbereit und unterstütze seine Vorhaben, so der Rastplatzbetreiber. So sind für den Sommer unter anderem der Bau einer neuen Feuerstelle, der Verleih von Hausbooten und die Vermietung von Tiny Häusern geplant.

Hafenbar wird ausgebaut

„Das A und O ist immer der Gast, der steht für mich im Mittelpunkt. Er soll sich bei uns wohl und willkommen fühlen”, so Janke, der in seinem vorherigen Beruf viel im direkten Kontakt mit Touristen gestanden hat.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, ist er für seine Gäste stets ansprechbar, geht auf ihre Wünsche ein und hat auch Pläne für die gastronomische Zukunft des Rastplatzes: Die bereits existierende Hafenbar soll ausgebaut werden, damit im Sommer ein täglich geöffneter Imbiss für die Verpflegung der Gäste sorgen kann.

Bei Kanu- und Radtouristen beliebt

Diese können zurzeit auf der Zeltwiese oder dem Wohnmobilstellplatz eine oder mehrere Nächte verbringen. Vor allem machen Kanu- und Bootsfahrer, Wohnwagenreisende und Fahrradtouristen auf dem Berlin-Usedom-Radweg hier Station.

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Sie alle möchten an und auf dem „Amazonas des Nordens” ihren Urlaub verbringen und kommen hauptsächlich aus Deutschland. Doch auch Urlauber aus Skandinavien kann man hier antreffen. Sie erhalten von Rainer Janke selbstverständlich auf Englisch alle nötigen Informationen

Er möchte dazu beitragen, dass nach zwei Jahren der Corona-Einschränkungen der Tourismus in die Region und auf die Peene zurückkehren kann.

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