Brand zerstört Wohnungen

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Anklamer wollen helfen

Bürgermeister Michael Galander rechnet damit, dass es mehrere Monate dauern wird, bis das Haus - wenn überhaupt - wieder bewohnbar ist.
Bürgermeister Michael Galander rechnet damit, dass es mehrere Monate dauern wird, bis das Haus – wenn überhaupt – wieder bewohnbar ist.
Matthias Diekhoff

Vier Familien haben bei dem Brand in der Anklamer Kronwieckstraße am Wochenende ihr Zuhause verloren. Während die Polizei noch nach der Ursache sucht, sollen die Betroffenen nicht allein gelassen werden.

Nachdem beim Großbrand in der Anklamer Kronwieckstraße in der Nacht zu Sonntag vier Familien ihr Zuhause verloren haben, ist die Brandursache immer noch nicht geklärt. Der Brandursachenermittler war am Montag noch einmal vor Ort, um offene Fragen zu klären, wie Polizeisprecher Axel Falkenberg mitteilte.

Abseits der polizeilichen Ermittlungen stehen die betroffenen Familien vor einem herben Verlust. Während zwei Wohnungen im Obergeschoss direkt von dem Brand betroffen waren, sind die beiden Wohnungen im Erdgeschoss durch das Löschwasser unbewohnbar. Auch vier Kinder zählen zu den Betroffenen. Drei der Kinder sind zwischen sieben und 13 Jahre alt. Das jüngste jedoch wurde vor noch nicht einmal zwei Wochen geboren. Auch deshalb ist die Anteilnahme in der Stadt groß.

Spendenkonto geschaltet

Wer den Betroffenen mit einer finanziellen Unterstützung helfen möchte, kann Geld auf das Stadtkonto überweisen. Mit dem entsprechenden Verwendungszweck „Brandhilfe Kronwieckstraße” werde dort das Geld gesammelt und dann in den nächsten Wochen an die Geschädigten verteilt, heißt es von der Stadt.

„Aus unseren Erfahrungen heraus kann man sicher sagen, dass finanzielle Hilfe den Familien vielleicht am ehesten entgegenkommt”, so Anklams Bürgermeister Michael Galander. So könnten die Betroffenen selbst entscheiden, was sie aktuell am dringendsten benötigen.

Konto der Stadt Anklam

IBAN: DE87 1505 0500 0000 0004 50

Verwendungszweck: „Brandhilfe Kronwieckstraße”