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Anlieger können nachriechen

Stinkt das wirklich so schlimm? Anwohner am Gneveziner Damm in Anklam können in Strasburg und Demmin nachriechen. Dort gibt es Klärschlammanlagen, so wie auch eine in der Nähe des Gneveziner Damms gebaut werden soll.

Anklamer können sich am kommenden Dienstag, 20. August, mit eigener Nase überzeugen, ob eine Klärschlammvererdungsanlage stinkt. Die Betreiber der Anklamer Kläranlage wollen solche Vererdungsbecken in der Nähe des Wohngebietes Gneveziner Damm bauen und laden daher Anwohner und Stadtvertreter ein, vergleichbare Anlagen in Demmin und Strasburg zu besichtigen. 20 Personen können an der Besichtigungstour von 12 bis 18 Uhr teilnehmen, kündigt Frank Strobel von der Betreibergesellschaft GKU an.

Die Anlieger am Gneveziner Damm um ihren Sprecher Siegfried Börner fürchten, dass ihre Wohn- und Lebensqualität leiden wird, wenn die Klärschlammbecken nur rund 300 Meter von ihren Grundstücken entfernt gebaut werden sollten. Zumal diese empfohlene Entfernung nach den aktuellen Planungen nicht zu allen Wohngrundstücken eingehalten wird, sagt Siegfried Börner. Anwohner haben zudem von Demminern gehört, dass die Klärschlammvererdungsanlage vor allem dann riecht, wenn sie mit frischem Schlamm befüllt wird.