RECHTSEXTREMES MOTIV VERMUTET

Anschlag auf Anklamer Bahnhof

Die Wände sind mit weißer Latexfarbe überzogen, auf den Fliesen in der Halle sind Brandspuren zu sehen. Nur weil sich zum Zeitpunkt des Anschlages Menschen im Gebäude befanden, konnte eine Katastrophe verhindert werden.
Anne-Marie Maaß Anne-Marie Maaß
Die Brandspuren sind am Morgen danach noch deutlich erkennbar.
Die Brandspuren sind am Morgen danach noch deutlich erkennbar. Anne-Marie Maaß
Auch der Anklamer Bahnhof hat von der Farbbeutel-Attacke etwas abbekommen.
Auch der Anklamer Bahnhof hat von der Farbbeutel-Attacke etwas abbekommen. Anne-Marie Maaß
Anklam.

Ein Brand- und Farbanschlag hat sich in der Nacht zu Samstag am Anklamer Bahnhof ereignet. Farbbeutel flogen auf das Gebäude. Flaschen mit brennender Flüssigkeit wurden in die ehemalige Wartehalle, die heute zum Jugendzentrum Demokratiebahnhof gehört, geworfen.

Aktive des Jugendzentrums, die sich zu diesem Zeitpunkt im Gebäude befanden, konnten den Brand rechtzeitig mit einem Feuerlöscher bekämpfen. Dennoch sei ihnen bewusst, wie knapp sie in dieser Nacht auch einem größeren Brand entgangenen sind. „Es stehen Papphocker in der Halle und die Türrahmen sind aus Holz”, heißt es. Zudem hätten in dieser Nacht auch durchaus Menschen Schaden nehmen können, das erschrecke sie besonders.

Die Ehrenamtlichen gehen von einem rechtsextremen Hintergrund der Tat aus. Die Polizei sei noch in der Nacht vor Ort gewesen. Bislang gibt es von Seiten der Beamten jedoch noch keine Aussagen zum Geschehen.

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