Noch im letzten Jahr hatte Bürgermeister Michael Galander (links) zur Büroeröffnung in Anklam den symbolischen
Noch im letzten Jahr hatte Bürgermeister Michael Galander (links) zur Büroeröffnung in Anklam den symbolischen Schlüssel an die beiden damaligen Anumar-Geschäftsführer Andreas Klier und Markus Brosch (re.) übergeben. Jetzt steht nur noch Brosch an der Anumar-Spitze. Nk-Archiv/ Anne-Marie Maaß
Bislang war Andreas Klier das Gesicht der Firma Anumar in Vorpommern. Jetzt ist er auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen ausg
Bislang war Andreas Klier das Gesicht der Firma Anumar in Vorpommern. Jetzt ist er auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen ausgestiegen. NK-Archiv/ Mareike Klinkenberg
Solarfirma

Anumar-Geschäftsführer ausgestiegen – was wird aus dem Mega-Solarpark?

Das Solarunternehmen Anumar will auch in Vorpommern umfangreiche Fotovoltaikanlagen bauen. Jetzt ist einer der beiden Geschäftsführer ausgestiegen.
Anklam

Andreas Klier war das Gesicht der Firma Anumar in Vorpommern und der erste Ansprechpartner für Bürgermeister, Verwaltung und Bürger, wenn es um die Planung von Solarprojekten ging.

Dazu zählen auch das rund 300 Hektar große Solarfeld bei Stretense, sowie Fotovoltaikanlagen in kleineren Ausmaßen bei Ducherow und Blesewitz, die sich allesamt weiterhin in der Planungsphase befinden.

Dazu: Geplanter Mega-Solarpark bei Stretense – Anwohner äußern sich

Ausstieg aus persönlichen Gründen

Jetzt ist Andreas Klier aus persönlichen Gründen zum 31. März 2022 aus der Geschäftsführung des Unternehmens Anumar ausgeschieden. Gemeinsam mit Markus Brosch hatte er 2010 Anumar gegründet, den Firmennamen hatten die Gründer aus ihren beiden Vornamen „Andreas und Markus” abgeleitet.

Markus Brosch dagegen will den Wachstumskurs und die erfolgreiche Unternehmenspolitik nun als alleiniger Geschäftsführer unvermindert fortsetzen, heißt es in einer Anumar-Mitteilung: „Für die zwölfjährige freundschaftliche und sehr erfolgreiche Zusammenarbeit bedanke ich mich bei meinem Geschäftspartner,“ so Brosch.

Ansprechpartner im Anklamer Regionalbüro

Anumar richte den Fokus weiterhin vor allem auf den Bau und anschließend langfristigen Betrieb von Fotovoltaikanlagen auf Freiflächen und Industriedächern. In enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Kommunen wolle man den Anlagenbestand rapide ausbauen und damit auch einen Beitrag leisten, die Energieversorgung Deutschlands grüner und unabhängiger zu machen.

Die Ansprechpartner für Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner sollen dabei unverändert bleiben – ebenso der Unternehmensfokus. Für die Projekte rund um Anklam hatte Anumar erst im Dezember ein Regionalbüro in der Hansestadt eröffnet, deren Mitarbeiter mittlerweile bereits konstruktiv mit den hiesigen Kommunen zusammenarbeiten, bestätigt Blesewitz Bürgermeister Frank Zibell.

Rückblick: Bayrische Unternehmer eröffnen Solarpark-Planerbüro

Bei Stretense will Anumar einen 300-Hektar-Solarpark eröffnen.

Alle Projekte sollen weiterentwickelt werden

Auch auf seinem Gemeindegebiet plant Anumar auf rund 50 Hektar Acker- und Wiesenfläche ein Solarfeld. Persönlich bedauere Zibell das Ausscheiden von Andreas Klier, doch sein Projekt weiß er bei den Zuständigen im Anklamer Regionalbüro in guten Händen, so der Bürgermeister.

„Alle Projekte werden wie geplant von uns entwickelt, projektiert, gebaut und betrieben. Noch weiteren Rückenwind verspricht die Veröffentlichung des Osterpakets der vergangenen Wochen. Noch kurz vor Ostern konnten wir uns Zuschläge, unter anderem für Projekte in Vorpommern, sichern“, blickt der nun alleinige Geschäftsführer von Anumar mehr als zuversichtlich in die Zukunft.

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