Winterruhe

Auch Alpakas mögen es zu Weihnachten gemütlich im Stall

Obwohl sie wie Kuscheltiere aussehen, möchten Alpakas nicht gern berührt werden. Und wenn sie sich was zu sagen haben, dann spucken sie auch mal. Ein Ausflug lohnt sich aber.
Im Alpaka-Stall in Rubkow mit den Stuten und Fohlen von diesem Jahr hängt ein Adventsstern.
Im Alpaka-Stall in Rubkow mit den Stuten und Fohlen von diesem Jahr hängt ein Adventsstern. Matthias Diekhoff
Bei schlechtem Wetter machen es sich die Alpakas im Stall gemütlich. Diese können in Rubkow nördlich von Anklam
Bei schlechtem Wetter machen es sich die Alpakas im Stall gemütlich. Diese können in Rubkow nördlich von Anklam besucht werden. Matthias Diekhoff
Sven Hasener, Betreiber der Rubkower Alpakafarm, bei der Fütterung im „Kindergarten”.
Sven Hasener, Betreiber der Rubkower Alpakafarm, bei der Fütterung im „Kindergarten”. Matthias Diekhoff
Herren unter sich. Die Hengste sind in einem extra Stall untergebracht.
Herren unter sich. Die Hengste sind in einem extra Stall untergebracht. Matthais Diekhoff
Rubkow

Auch wenn der Adventsmarkt auf der Rubkower Alpaka-Farm nicht wie ursprünglich geplant über die Bühne gehen konnte, so gibt es dennoch nach wie vor Möglichkeiten, die außergewöhnlichen Tiere näher kennenzulernen, sagt der Betreiber der "Alpaka-Idylle", Sven Hasener. Für kleine Gruppen würden nach telefonischer Anmeldung Spaziergänge und auch Stall-Abende angeboten, bei denen die Besucher bei Kaffee oder Glühwein viel Wissenswertes erfahren könnten. Und das ist eine ganze Menge, denn die meisten Leute würden nur sehr wenig über Alpakas wissen, meint Sven Hasener.

Rund 50 Tiere auf der Farm

Das geht schon mal damit los, dass bei den Alpakas gilt: Nur gucken, nicht anfassen. Ganz egal, wie kuschelig die Tier auch aussehen mögen, sie mögen es in der Regel nicht, von Menschen berührt zu werden. Und wenn sich ein Alpaka am Ende eines langen Spaziergangs doch noch streicheln lässt, dann sei das immer ein sehr bewegender Moment. Oft genug würden die Tiere auch ihm noch die kalte Schulter zeigen, erzählt Sven Hasener, auch wenn sie ihn schon seit Jahren kennen. Umgekehrt kenne er auch jedes der rund 50 Tiere auf der Farm mit seinen Eigenheiten. Da gibt es zum Beispiel die Frechen, die sich beim Füttern immer nach vorne drängen und es gibt die Ruhigeren, die sich lieber im Hintergrund aufhalten. Eines scheinen jedoch alle gemeinsam zu haben, auf die Namen, die sie bekommen haben, hören sie eigentlich nicht, schmunzelt Sven Hasener.

Generell seien die Alpakas auf der Rubkower Farm vorrangig Nutztiere. Gezüchtet würden sie für ihre Wolle, die von außergewöhnlicher Qualität sei. Wovon natürlich auch die Tiere profitieren. Wind und Temperaturen weit unter Null würden ihnen nichts ausmachen, nur anhaltenden Regen würden sie nicht vertragen. Weshalb man die derzeit Tiere nur immer für kurze Zeit auf dem Außen-Gelände der Alpaka-Farm sehen würde.

Die meiste Zeit verbringen die Tiere momentan also gemütlich im Stall und laben sich am Heu, strikt getrennt nach Hengsten und Stuten mit Fohlen. Daneben gibt es auch noch einen „Kindergarten” mit den etwas älteren Jungtieren und eine „Junggesellenrunde” von halbwüchsigen männlichen Tieren, die in freier Wildbahn in riesigen Herden auftreten, erklärt Sven Hasener.

Im Stall der Junggesellen erläutert der Betreiber der Farm auch anhand spezifischer Muster von Verdauungssäften an der Wand, die er „Tapete” nennt, eine Eigenart der Alpakas, die vor allem ihren Verwandten, den Lamas, zugeschrieben wird: Sie spucken. Das allerdings nur, um sich gegenseitig zu maßregeln. Menschen würden sie in der Regel nicht absichtlich anspucken. Und wen es doch mal zufällig einen trifft, dann ist das wohl nicht persönlich zu nehmen.

Telefon: 0160-92626269 oder www.alpaka-idylle.de

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