Unsere Themenseiten

:

Bauamt: Grundschule 2014 fertig

VonSandra GrüningDas Thema Schule sorgt in den Kaiserbädern für Diskussionen. Sechs Gemeindevertreter fühlten sich über den Schulum-und -ausbau ...

VonSandra Grüning

Das Thema Schule sorgt in den Kaiserbädern für Diskussionen. Sechs Gemeindevertreter fühlten sich über den Schulum-
und -ausbau ungenügend informiert und stellten
einen Antrag auf eine außerordentliche Gemeindevertreter-Sitzung.

Kaiserbäder.Eingeladen zu der Informationsveranstaltung war auch Staatssekretär Stefan Rudolph aus dem Wirtschaftsministerium. Er brachte die Zusage über 2,1 Millionen Euro für den Umbau des alten Gymnasiums in eine Grundschule mit. Auch Bürgermeister Lars Petersen, der eigentlich längst auf dem Weg zum Deutschen Städtetag nach Frankfurt sein wollte, hatte sich überraschend im Rathaus eingefunden. „Der Termin war mir wichtig“, so Petersen. Gleich zu Beginn stellte Rudolph jedoch klar, dass er nicht gekommen sei, um Streitigkeiten unter den Gemeindevertretern zu schlichten. Ebenfalls anwesend waren Pommerania-Chef Peter Heise und Ariane Gerds von der EGS Städtebauförderung.
Laut Sachstand soll an die Pommernhalle ein Essenraum für die Schüler der Gesamtschule angebaut werden. Sämtliche Unterlagen dafür seien bereits genehmigt worden. Außerdem muss die Schule den Brandschutzanforderungen angepasst werden. Durch den Zustimmungsbescheid des Landes über 2,1 Millionen Euro steht nun auch dem Umbau des alten Gymnasiums nichts mehr im Weg. Geht es nach Bauamtsleiter Andreas Hartwig könnte die Grundschule zum Schuljahresbeginn 2014 fertig sein. „Alle Umbauten stehen allerdings unter der Prämisse, dass in der heutigen Gemeindevertreter-Sitzung der Haushalt genehmigt wird“, schränkt er ein.
Bei der deutsch-polnischen Ausrichtung sieht Staatssekretär Rudolph große Probleme. Nicht zuletzt, weil Swinemünde mangels eigener Schülerzahlen noch zu wenig mit ins Boot gekommen ist. Das bestätigt auch Pommerania-Chef Heise: „Für eine bilaterale Ausrichtung muss ein Konzept erstellt werden, bei dem Polen mitmacht.“
Auch wenn das Modeevent „Baltic Fashion“ von der Tagesordnung genommen wurde, kam die Frage dennoch auf. „Die Usedom Baltic Fashion hat über die Region hinaus in der internationalen Modeszene einen Riesenwert, der auf der Insel noch nicht erkannt wurde“, sagt Rudolph. Er steht hinter dem Konzept, mahnt aber an, dass das Land das Event nicht auf Dauer jährlich mit Geld bezuschussen werde. Das letzte Wort ist bei beiden Themen noch nicht gesprochen.