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Erste Bilanz

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Bauern und Forscher wollen Artenvielfalt steigern

Ziel ist es, Maßnahmen zu finden, die biologische Vielfalt fördern und zugleich praxistauglich und ökonomisch für Landwirte umsetzbar sind.
Ziel ist es, Maßnahmen zu finden, die biologische Vielfalt fördern und zugleich praxistauglich und ökonomisch für Landwirte umsetzbar sind.
Jens Büttner

Mehr Hasen, Lerchen und andere Tiere: Mit einem gemeinsamen Projekt wollen Bauern, Forscher und Naturschützer die biologische Vielfalt auf Feldern fördern. Jetzt werden erste Ergebnisse vorgestellt.

Mehr Hasen, Lerchen und andere Tiere: Mit einem gemeinsamen Projekt wollen Bauern, Forscher und Naturschützer die Artenvielfalt auf Feldern wieder steigern. Nach eineinhalb Jahren werden am Donnerstag in Zinzow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) erste Ergebnisse des einzigen Betriebes aus Mecklenburg-Vorpommern, der an dem Projekt teilnimmt, vorgestellt.

Das Bundesprojekt „Für Ressourcen, Agrarwirtschaft & Naturschutz mit Zukunft” (F.R.A.N.Z.) wird von der Umweltstiftung Michael Otto und dem Deutschen Bauernverband unterstützt, von Forschern aus Göttingen begleitet und ist auf zehn Jahre angelegt.

Ziel ist es, Maßnahmen zu finden, die biologische Vielfalt fördern und zugleich praxistauglich und ökonomisch für Landwirte umsetzbar sind. In Zinzow nimmt ein Marktfruchtbetrieb mit rund 500 Hektar Fläche auf meist sandigen Böden an dem Projekt teil. Dort wurden unter anderem Blühstreifen gepflanzt, kleinere Flächen brachliegen gelassen, bestimmte Flächen als Brutmöglichkeiten für Lerchen – sogenannte Lerchenfenster – angelegt und Mais zusammen mit Stangenbohnen angebaut.

Zur Vorstellung wird Philip Hunke vom Michael-Otto-Institut im Naturschutzbund Deutschland erwartet. Am F.R.A.N.Z.-Projekt beteiligen sich zehn Betriebe, darunter drei in Ostdeutschland wie Zinzow, Oschersleben (Sachsen-Anhalt) und Ribbeck in Brandenburg. In Niedersachsen ist ein Betrieb in der Lüneburger Heide dabei.

Kommentare (1)

einhergehend mit einem konsequentem Praedatorenmanagement in diesen Lebensräumen - d.h. großflächiges konsequentes kurz halten von Fuchs Dachs Marder Wolf Waschbären Marderhund, streunenden Katzen und Hunden - dann sollte angezeigtes Niederwild eine Chance haben