UMZUG

Beratungsstelle "Wegweiser" jetzt in Innenstadt von Anklam

Menschen mit Handicap und deren Angehörige sollen es künftig leichter haben, sich beraten zu lassen. Die entsprechende Beratungsstelle in Anklam ist deshalb in die Innenstadt gezogen.
Sylvia Holthoff ist mit ihrer Beratungsstelle für Menschen mit Beeinträchtigung künftig in zentralerer Lage zu
Sylvia Holthoff ist mit ihrer Beratungsstelle für Menschen mit Beeinträchtigung künftig in zentralerer Lage zu finden. Dennis Bacher
Anklam.

Sylvia Holthoff ist zufrieden mit den neuen Räumlichkeiten an der Peenstraße. Mit seiner ebenerdigen Lage sei das Gebäude besonders für Rollstuhlfahrer sehr gut zugänglich. Auch die breiten Türen zur Toilette und die zentrale Lage im Anklamer Stadtbild seien wichtige Argumente für den Umzug gewesen. Holthoff ist Beraterin bei der Beratungsstelle „Wegweiser“. Menschen mit Beeinträchtigung können sich bei ihr direkt gegenüber der Nikolaikirche beraten lassen. Die Beratungsstelle „Wegweiser” in Anklam ist umgezogen. War sie bislang im Gebäude der Anklamer Tafel untergebracht, so ist sie nun in der Innenstadt an der Peenestraße beheimatet. Mit seiner ebenerdigen Lage sei das Gebäude besonders für Rollstuhlfahrer sehr gut zugänglich, sagt Sylvia Holthoff.

Geeignete Räumlichkeiten in Anklam zu finden, ist Sylvia Holthoff zufolge gar nicht so einfach gewesen. Die Anlaufstelle am Reeperstieg sei aufgrund der dezentralen Lage eher etwas untergegangen. Nach einer Corona-bedingten Zwangspause ist die Beratungsstelle in der Peenstraße nun wieder zugänglich. Dabei dient sie in erster Linie als Anlaufstelle für alle Menschen, die eine Behinderung haben oder davon bedroht sind. „Aber auch Angehörige von Menschen mit Handicap sind bei uns genau richtig“, so Holthoff. „Wegweiser“ ist eine ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (kurz EUTB). Hilfe bei Pflegebedürftigkeit werde Holthoff zufolge genauso geleistet wie Unterstützung beim selbstbestimmten Wohnen oder der Teilhabe am Arbeitsleben. „Wir beraten anonym und kostenlos“, so die Diplom-Sonderpädagogin.

Auch auf Usedom unterwegs

An zwei Tagen pro Woche bietet Sylvia Holthoff Sprechzeiten an. Zudem berät sie auch am Telefon, per Internettelefonie uns E-Mail. Gerade in Zeiten der Corona-Krise sei es wichtig, auch auf diesen Wegen erreichbar zu sein. Anrufe nimmt Holthoff auch außerhalb der Sprechzeiten entgegen. Weil sich manche Themen nicht am Telefon besprechen lassen, unternimmt die Beraterin zudem Hausbesuche. „Viele Menschen haben keine Beratungsstelle in ihrer Nähe und nicht die Möglichkeit, nach Anklam zu gelangen“, sagt Sylvia Holthoff. So ist sie zum Beispiel auch auf der Insel Usedom unterwegs, wo keine Anlaufstelle existiert. Als Träger der Stelle in Anklam fungiert der Landesverband Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Mecklenburg-Vorpommern. Die Beratungsstelle „Wegweiser” in der Anklamer Peenstraße 54 ist geöffnet am Mittwoch von 12 bis 17 Uhr und am Donnerstag von 8 bis 13 Uhr. Informationen unter Tel. 0157 80599615 und www.teilhabeberatung.de.

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