Sanierung

Böse Überraschung für Anklamer Schwedenmühle

Hinter dem alten Putz der Schwedenmühle verbarg sich ein Problem, das so vorab keiner der Vereinsleute erahnt hatte – das Mauerwerk an der Vorderseite der rechten Gebäudehälfte ist marode – nun klafft hier ein Loch.
Die Arbeiten an der Fassade der Schwedenmühle werden deutlich umfangreicher als geplant.
Die Arbeiten an der Fassade der Schwedenmühle werden deutlich umfangreicher als geplant. Anne-Marie Maaß
Anklam

Böse Überraschung für die Anklamer Schwedenmühle: Eigentlich sollte dort derzeit die Fassade des kompletten Gebäudes erneuert werden. Stattdessen klafft nun aber erst einmal ein Loch neben der Eingangstür. Spanplatte dichten das Ganze vorerst ab.

Auch für Vereinsvorsitzenden Udo Pasewald sind das alles andere als gute Neuigkeiten. In dieser Woche haben die Bauarbeiten an der Mühle begonnen und schnell zeigte sich, dass der Umfang, in dem die Maßnahme geplant wurde, bei Weitem nicht ausreicht. „Das Fachwerk auf der rechten Seite war nicht mehr tragfähig. So marode, wie das Mauerwerk war, hätte auch der neue Putz nichts gebracht”, so Pasewald.

Verein hofft auf Spenden

Die Bauarbeiter sind an dieser Stelle nun erst einmal damit beschäftigt, das komplett Mauerwerk neu hochzuziehen. Das sorgt allerdings nicht nur für eine zeitliche Verzögerung, sondern auch dafür, dass die ganze Baumaßnahme teurer wird als gedacht. „Wir werden vorerst wohl nur die Fassade an der Vorderseite des Gebäudes sanieren können. Auch auf neue Fenster werden wir aus finanziellen Gründen wohl verzichten”, sagt Pasewald. Schon jetzt stehe damit fest, dass der Mehraufwand und die weiteren Arbeiten nur mit Spenden für die Schwedenmühle zu stemmen seien.

Für die eigentlich geplanten Bauarbeiten hatte Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann bereits 40 000 Euro aus dem Vorpommernfonds locker gemacht. Davon wurden bereits im vergangenen Jahr unter anderem etwa die sanitären Anlagen erneuert. Jetzt sollte eigentlich noch die Fassade folgen.

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