DIEBSTEIG

Bohrungen an Anklamer Dauerbaustelle starten bald

Seit anderthalb Jahren verzögert sich die Sanierung des Diebsteigs in Anklam. Nun kommt endlich ein bisschen Bewegung in die Baustelle. Keine Probleme erwartet die Stadt hingegen beim Lilienthalring.
Der Diebsteig in Anklam bleibt Dauerbaustelle. Von der Jahnstraße aus sollen die Bohrungen erfolgen. Aktuell werden erst
Der Diebsteig in Anklam bleibt Dauerbaustelle. Von der Jahnstraße aus sollen die Bohrungen erfolgen. Aktuell werden erst noch die Rohre geschweißt. Henning Stallmeyer
Auch am Lilienthalring wird weiter gebaut. Hier entsteht derzeit eine Stichstraße für ein potenzielles Gewerbegebie
Auch am Lilienthalring wird weiter gebaut. Hier entsteht derzeit eine Stichstraße für ein potenzielles Gewerbegebiet. Henning Stallmeyer
Anklam.

Langsam kommt Bewegung in die Langzeitbaustelle am Anklamer Diebsteig. Zwar haben die Sanierungsarbeiten der maroden Straße immer noch nicht begonnen, jedoch starteten in der vergangenen Woche die Vorarbeiten in der Jahnstraße für die Regenentwässerungen am Diebsteig. Dafür werden gerade die Rohre zusammengeschweißt. Im besten Falle, soll in dieser Woche dann auch mit den Bohrarbeiten losgelegt werden. Dazu wird von der Jahnstraße zum Diebsteig hin gebohrt, um dort die Trinkwasser- und Regenwasserleitungen unterirdisch zu verlegen.

„Erst wenn das passiert ist, können die eigentlichen Bauarbeiten im Diebsteig beginnen“, erklärt die zuständige Mitarbeiterin vom Bauamt, Katharina Häusler. Schon seit über anderthalb Jahren werden die Baumaßnahmen immer wieder verzögert. Mit der Sanierung ihrer Straße können die Anlieger wohl erst im kommenden Jahr rechnen.

Nur Wintereinbruch könnte Straßenbau stoppen

Wesentlich unkomplizierter erscheint das aktuelle Bauvorhaben am Lilienthalring. Vor zwei Wochen begannen dort die Bauarbeiten im zweiten Bauabschnitt hinter dem Forschungslabor von Continental. Dort entsteht eine neue Stichstraße für ein potenzielles Gewerbegebiet. Aktuell wird dort der Boden abgetragen für eine neue 300 Meter lange Straße. In der Theorie soll das Projekt in rund drei Monaten abgeschlossen sein, doch nun naht der Winter. „Je nachdem, wie die Witterungsbedingungen in den nächsten Wochen aussehen, kann es zu einem Baustopp kommen“, so Katharina Häusler, „Dann wird es sich natürlich noch verzögern.“

Halbe Million Euro an Gesamtkosten

Das Anklamer Unternehmen Tiefbau Sommerfeld ist hier mit dem Straßenbau beauftragt. Die reinen Baukosten für die Stichstraße belaufen sich auf rund 530.000 Euro. In den Gesamtkosten sind später auch noch Mittel für archäologische Untersuchungen und Ausgleichsmaßnahmen enthalten.

Die Verantwortlichen hoffen auf einen ähnlichen schnellen Bau, wie schon beim ersten Bauabschnitt am Lilienthalring. Damals wurde passend zur Rübenkampagne Anfang September der komplette 800 Meter lange Straßenabschnitt der sogenannten Zuckerstraße von der Pasewalker Allee bis hin zur Eisenbahnbrücke saniert.

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