In Neetzow und in Liepen wurden Vorrichtungen für die Breitbandtechnik so schwer beschädigt, dass sich der Ausbau in
In Neetzow und in Liepen wurden Vorrichtungen für die Breitbandtechnik so schwer beschädigt, dass sich der Ausbau in der Gemeinde nun insgesamt verzögern wird. NK-Archiv/Mareike Klinkenberg
Matthias Falk, Bürgermeister in der Gemeinde Neetzow-Liepen
Matthias Falk, Bürgermeister in der Gemeinde Neetzow-Liepen Mareike Klinkenberg
Technik zerstört

Breitbandausbau stockt nach Vandalismus

Der Breitbandausbau wird sich in einer Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Greifswald weiter verzögern, weil dort wichtige Technik zerstört worden sein soll.
Neetzow-Liepen

In der Gemeinde Neetzow-Liepen muss in Zusammenhang mit dem derzeitigen Breitbandausbau die Technik der sogenannten Multifunktionsgehäuse nach Vandalismusschäden repariert werden, informiert die Landwerke M-V Breitband GmbH.

Mehr als 4000 Euro Schaden

Mitarbeiter hätten in der vergangenen Woche in Liepen und in Neetzow die Zerstörung der Aktivtechnik festgestellt und gehen aufgrund des Schadensbildes von einem gezielten Vorgehen aus. Es wurde Anzeige bei der Polizei erstattet. Der materielle Schaden beläuft sich auf mehr als 4000 Euro.

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„Der materielle Schaden steht auf der einen Seite. Andererseits bleiben solche Zerstörungen nicht ohne Folgen für unsere Kundinnen und Kunden, die bei einer vollen Inbetriebnahme mit einem Ausfall des Glasfaser-Internets rechnen müssen. Als Internet-Versorger in der Region verurteilen wir Vandalismus aufs Schärfste“, betont Landwerke-Geschäftsführer Frank Schmetzke.

Abschluss ursprünglich für Ende Juni geplant

Matthias Falk, Bürgermeister in der betreffenden Gemeinde, hatte von den Vorfällen bislang noch gar keine Kenntnis, reagierte im Nordkurier-Gespräch jedoch ebenfalls sauer auf die Übeltäter.

Der Gemeinde sei sehr daran gelegen, dass der ohnehin in Verzug geratene Breitband-Ausbau schnell vorankommt. „Für ortsansässige Unternehmen und viele Einwohner sei schnelles Internet mittlerweile essenziell. Eigentlich sollte der Tiefbau und der Einbau der Kabel in die Leerrohre bis zum 30. Juni abgeschlossen sein”, berichtet Falk. Einen aktualisierten Termin hätte er von den ausführenden Firmen bislang noch nicht bekommen.

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