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Der Frost ist schuld

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Brückensperrung auf B109 wird erneut verschoben

Die Bauarbeiten an der Brücke auf der B109 gingen in diesem Jahr langsamer voran als gedacht.
Die Bauarbeiten an der Brücke auf der B109 gingen in diesem Jahr langsamer voran als gedacht.
Tilo Wallrodt (NK-Archiv)

Vollsperrung der B109 an einem neuralgischen Punkt bei Anklam: Die geplante Sperrung der Anklamer Bahnbrücke, die für den Verkehr in Vorpommern weitreichende Auswirkungen hat, muss verschoben werden.

Autofahrer, die auf der B109 bei Anklam unterwegs sind, bekommen noch eine weitere Woche Gnadenfrist: Die Vollsperrung der Straße, die bislang für das erste Märzwochenende angekündigt worden war, wird noch einmal um eine Woche verschoben. Vom Freitag, 10. März, ab 16 Uhr bis Montag, 13. März, bis 4 Uhr in der Frühe wird die B109 dann jedoch an dieser Stelle für den Verkehr komplett gesperrt.

Das teilte das Straßenbauamt am Donnerstag mit. Grund für die Verschieberungen sind frostbedingte Verzögerungen bei den Vorarbeiten auf der Brücke. Während der Sperrzeit sollen die Betonarbeiten auf einer der beiden Fahrbahnhälften durchgeführt werden. Die andere Seite, über die momentan der gesamte Verkehr rollt, war bereits im vorigen Jahr saniert worden. Die Sanierung läuft bereits seit 2015.

Für die Autofahrer bedeutet die Sperrung mitunter Umwege bis zu 60 Kilometern, denn sie müssen die nächste Peene-Brücke in Jarmen nutzen. Fußgänger und Radfahrer sind nicht betroffen, weil es für sie einen separaten Tunnel unter der Bahnstrecke hindurch gibt. Diesen können Autos allerdings nicht befahren.

Umleitungen werden über die A20 sowie die Bundesstraßen 109, 110 und 111 ausgeschildert. Das Straßenbauamt weist zudem darauf hin, dass während der Sperrzeiten auch die Park- oder Abstellmöglichkeiten an der Zufahrt zur ehemaligen Deponie nur eingeschränkt zur Verfügung stehen.

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