Auch über das jüdische Ehepaar Silbermann berichtet das Buch „Ich lebe und liebe meine Heimat … Lebensl
Auch über das jüdische Ehepaar Silbermann berichtet das Buch „Ich lebe und liebe meine Heimat … Lebenslinien Anklamer Jüdinnen und Juden“. Matthias Diekhoff
Literatur

Buch zum jüdischen Leben in Anklam wird vorgestellt

Anklam war einst die Heimat zahlreicher Bürger jüdischen Glaubens. Wer sie waren, wurde für eine Publikation erforscht und zusammengetragen.
Anklam

Das vergangene Jahr wurde als Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland” begangen. Wegen der Corona-Pandemie mussten allerdings viele geplante Aktivitäten verschoben werden. So auch die Vorstellung des Buches „Ich lebe und liebe meine Heimat …. Lebenslinien Anklamer Jüdinnen und Juden“.

Am Donnerstag, 28. April, soll es nun endlich um 18 Uhr in der Gedenkstätte ehemaliges Wehrmachtsgefängnis der Öffentlichkeit präsentiert werden. Zudem erzählt der Historiker Christoph Wunnicke Geschichte und Geschichten zum jüdischem Leben in Vorpommern. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von Ulf Rust auf der Trompete. Der Eintritt ist frei.

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Heimische Fachleute beteiligt

An der Entstehung des Buches waren der Präventionsrat der Stadt Anklam, der Historische Verein Anklam und Umgebung und der ehemalige Leiter des Museums im Steintor, Dr. Wilfried Hornburg, beteiligt, ebenso wie das Projekt „Kriegsgräber” an der Europaschule Rövershagen, deren Teilnehmer Recherchen und Zuarbeiten geleistet haben.

Finanziert wurde das Buch unter anderem durch einen jüdischen Unternehmer aus Berlin, den Historischen Verein, die Stadt Anklam und den Lions-Club Anklam.

 

 

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