Das neue Buch über die Anklam-Lassaner Kleinbahn ist unter anderem im Museum Lassaner Mühle erhältlich.
Das neue Buch über die Anklam-Lassaner Kleinbahn ist unter anderem im Museum Lassaner Mühle erhältlich. ZVG
Heimatgeschichte

Buch zur Anklam-Lassaner-Kleinbahn ist erschienen

Rund 50 Jahre lang verband eine Kleinbahnstrecke die Städte Anklam und Lassan. Zahlreiche Fakten und Abbildungen dazu gibt es nun in einer neuen Publikation.
Vorpommern

Für alle, die sich für die Anklam-Lassaner Kleinbahn (ALKB) interessieren, hat das Warten ein Ende. Gerade noch im 125. Jahr nach der Eröffnung der Strecke ist das Buch „Die Anklam-Lassaner Kleinbahn” von Wolf-Dietger Machel im Rahmen der Beiträge zur Lassaner Heimatgeschichte erschienen.

Buch kann auch per Post bestellt werden

Erhältlich ist es ab heute (Mittwoch, 24. November) bis zum 23. Dezember im Museum in der Lassaner Mühle von montags bis freitags jeweils von 8 bis 12 Uhr, informiert der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Heimatgeschichte Lassan, Bernd Jordan. Bestellt werden könne es auch per Post bei der Interessengemeinschaft unter der Adresse Wendenstraße 39 in 17440 Lassan.

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Das Buch im A4-Format ist 200 Seiten stark und enthält 280 Abbildungen. Der Autor, der Berliner Bahnexperte Wolf-Dietger Machel, beschäftigt sich schon seit Jahrzehnten mit der ALKB, deren Strecke einst von Anklam über Relzow, Daugzin, Rubkow, Krenzow, Zarrentin und Lentschow nach Lassan verlief. Zudem gab es einen Abzweig, der über Buggow und Wahlendow bis nach Buddenhagen führte. Transportiert wurden hauptsächlich landwirtschaftliche Produkte, aber auch Personen.

Für das Buch zahlreiche Quellen ausgewertet

In seinem Buch berichtet Wolf-Dietger Machel über die fast 50 Betriebsjahre der ALKB, angefangen von der Konzeption und Planung des Unternehmens, über den Bau und Betrieb bis hin zur Stilllegung und Demontage der Strecke im Jahr 1945. Dafür hat er zahlreiche Quellen ausgewertet, die er unter anderem in den Archiven in Greifswald und Szczecin (Stettin) fand. Es werde in dem Buch natürlich um Bahntechnik gehen, aber auch um Heimatgeschichte, hatte der Autor bereits im Frühjahr angekündigt. Unter anderem würden sämtliche Mitarbeiter aufgeführt, die bei der ALKB in all den Jahren tätig waren.

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