FAHRBAHNSANIERUNG

Burgstraße könnte bald wieder Baustelle sein

Die derzeitige Buddelei in der Anklamer Burgstraße neigt sich dem Ende zu, doch die nächste Baustelle ist schon geplant.
Anne-Marie Maaß Anne-Marie Maaß
Die Anklamer Burgstraße soll erst einmal wieder verschlossen werden. Eine komplett neue Planung für den Straß
Die Anklamer Burgstraße soll erst einmal wieder verschlossen werden. Eine komplett neue Planung für den Straßenausbau steht jedoch noch bevor. Laura Müller
Im Anklamer Diebsteig sollen ebenfalls noch in diesem Jahr die Arbeiten beginnen.
Im Anklamer Diebsteig sollen ebenfalls noch in diesem Jahr die Arbeiten beginnen. Anne-Marie Maaß
Anklam.

Bis zum Jahresende, so der Plan der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft Anklam (GWA), sollen die Arbeiten an der Fernwärmeleitung in der Burgstraße so weit beendet sein, dass die Straße wieder befahren werden kann. Dabei soll die Straßendecke erst einmal wieder in dem Bereich geschlossen werden, in dem nun derzeit noch die Schächte für die Rohrleitungen offen liegen. Eine komplett neue Straßendecke wird es nicht geben. Für die Wiederherstellung der Fahrbahn ist die GWA verantwortlich.

Doch es könnte nicht lange dauern, bis in der Burgstraße wieder gebaut wird. Auch im Bauamt laufen derzeit die Vorbereitungen für die Erneuerung der Straße. Diese soll dann allerdings komplett neu überplant werden, so Bauamtsleiterin Sylvia Thurow. Das heißt auch die Nebenanlagen, Begrünung und Ähnliches sind darin inbegriffen. Die Burgstraße soll bereits in dem Haushaltsplan des kommenden Jahres aufgenommen werden.

Wann konkret gebaut wird, hänge dann auch davon ab, wann die nötigen Mittel vom Landesförderinstitut bewilligt werden. Da die Burgstraße ja quasi im Altstadtkern von Anklam liegt, fällt diese in den Bereich der Städtebaufördermittel. Dabei sei die Finanzierung jeweils zu einem Drittel auf Stadt, Land, und Bund verteilt.

Entwässerung für Diebsteig

Anderenorts in der Stadt soll dagegen noch in diesem Jahr gebaut werden – etwa am Anklamer Diebsteig. Dort laufen zurzeit die Ausschreibungen für die Sanierung der Straße und vor allem für die neue Entwässerung. Gerade bei heftigen Regenfällen wurde der Weg zuletzt immer wieder zum Problem für Feuerwehr und Anwohner.

Stundenlang liefen dort etwa im Sommer nach einem Starkregen die Pumpen. Das Unwetter spielte dabei letztendlich auch der Stadtverwaltung in die Karten. So lieferte der Vorfall eine gute Begründung, die zunächst von der Rechtsaufsicht gesperrten Haushaltsmittel doch noch in diesem Jahr freizugeben. Insgesamt 420 000 Euro sind für den Diebsteig in diesem Jahr im Haushaltsplan veranschlagt.

Auch im zweiten Bauabschnitt des Gellendiner Wegs geht es derweil weiter voran. Nach der erfolgten Ausschreibung und Vergabe der Bauleistungen, haben die Arbeiten dort bereits begonnen.

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