Vor 25 Jahren war der „Hyperdome” in Murchin noch der angesagteste Tanzpalast in Ostvorpommern. Aber auch Stra&szl
Vor 25 Jahren war der „Hyperdome” in Murchin noch der angesagteste Tanzpalast in Ostvorpommern. Aber auch Straßennamen für Anklamer Neuland und die damaligen ABM-Einsätze waren Thema in der Stadt. Nordkurier-Archiv
Vor 25 Jahren war der „Hyperdome” in Murchin noch der angesagteste Tanzpalast in Ostvorpommern. Aber auch Stra&szl
Vor 25 Jahren war der „Hyperdome” in Murchin noch der angesagteste Tanzpalast in Ostvorpommern. Aber auch Straßennamen für Anklamer Neuland und die damaligen ABM-Einsätze waren Thema in der Stadt. Nordkurier-Archiv
Vor 25 Jahren war der „Hyperdome” in Murchin noch der angesagteste Tanzpalast in Ostvorpommern. Aber auch Stra&szl
Vor 25 Jahren war der „Hyperdome” in Murchin noch der angesagteste Tanzpalast in Ostvorpommern. Aber auch Straßennamen für Anklamer Neuland und die damaligen ABM-Einsätze waren Thema in der Stadt. Nordkurier-Archiv
Vor 25 Jahren war der „Hyperdome” in Murchin noch der angesagteste Tanzpalast in Ostvorpommern. Aber auch Stra&szl
Vor 25 Jahren war der „Hyperdome” in Murchin noch der angesagteste Tanzpalast in Ostvorpommern. Aber auch Straßennamen für Anklamer Neuland und die damaligen ABM-Einsätze waren Thema in der Stadt. Nordkurier-Archiv
Vor 25 Jahren

Denkmalstatus trübt Partystimmung im „Hyperdome”

Vor einem Vierteljahrhundert gab es im Bömitzer Herrenhaus noch „Altdeutsche Abende” und die Ämter verschickten fleißig Lohnsteuerkarten. Dazu eine legendäre Großraum-Disco.
Vorpommern

Menschen im sogenannten besten Alter werden sich vermutlich noch erinnern, was in den 90er Jahren im „Hyperdome” los war. Das Kulturhaus in Murchin war einer der bekanntesten und beliebtesten Tanztempel weit und breit, dessen in den Himmel gerichteter Riesen-Scheinwerfer jedes Wochenende Besucher aus ganz Mecklenburg-Vorpommern und darüber hinaus anzog.

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Denkmalschutz gegen Großraum-Disco

Doch abseits der großen Partys war die Stimmung eher schlecht. Die Betreiber hatten mit dem „Hyperdome” noch viel vor, konnten ihr Konzept aber nicht umsetzen, weil der Bau nicht von der Denkmalliste gestrichen wurde, wie es der damalige Landkreis Ostvorpommern eigentlich zugesagt hatte. Schon damals wurde angekündigt, das Kulturhaus wieder an den Kreis zurückzugeben, falls es keine Einigung geben sollte. Die gab es offensichtlich nicht.

Vor 25 Jahren war der „Hyperdome” in Murchin noch der angesagteste Tanzpalast in Ostvorpommern. Aber auch Stra&szl

2002 machte die Großraum-Disco dicht, später ging das Gebäude an den Kreis zurück und wurde im vergangenen Jahr an einen privaten Investor versteigert. Auf der Denkmalliste steht es derweil immer noch. Vor einem knappen Jahr wurde es noch einmal hell am Murchiner Kulturhaus, als dort für eine Episode des Usedom-Krimis gedreht wurde. Die soll übrigens am 4. November im Ersten zu sehen sein.

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ABM-Team im Janower Schloss

Reges Treiben herrschte vor 25 Jahren auch im Janower Schloss. Ein neunköpfiges ABM-Team (ABM: Arbeitsbeschaffungsmaßnahme) war damit beschäftigt, eine Heimatstube einzurichten. Dafür waren Mitte Oktober 1996 schon über 500 Gegenstände eingesammelt worden, die vom Leben im Landgrabental künden sollten, wie es vor vielen Jahren einmal war. Die meisten davon waren bereits aufgearbeitet und dokumentiert, weitere wurden noch gesucht. Zudem war die Gründung eines Heimatvereins im Gespräch.

Vor 25 Jahren war der „Hyperdome” in Murchin noch der angesagteste Tanzpalast in Ostvorpommern. Aber auch Stra&szlDie Heimatstube lockte einige Jahre ins Janower Schloss, bis das dann im Jahr 2009 verkauft wurde.

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Straßen im „Neuland” bekommen Namen

In Anklam beschäftigte sich unterdessen der städtische Hauptausschuss mit der Vergabe von Straßennamen. Das mittlerweile gut gefüllte Baugebiet Mittelfeld war damals quasi noch Neuland. Allerdings konnte man sich schon auf einige künftige Straßennamen im Mittelfeld einigen. So unter anderem auf „Ulmenstraße”, „Eschenweg” und „Robinienweg”.

Vor 25 Jahren war der „Hyperdome” in Murchin noch der angesagteste Tanzpalast in Ostvorpommern. Aber auch Stra&szl

Die sogenannte Zuckerstraße von der Bundesstraße 109 zur Zuckerfabrik bekam damals den Namen Lilienthal-Ostring, weil ursprünglich wohl die gesamte Umgehung den Namen des Flugpioniers tragen sollte. Und nicht zuletzt wurde vor 25 Jahren auch der Name Kleinbahnweg vergeben.

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