Ikareum, Campus, Schwimmhalle

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So schnell will Anklam seine Großprojekte umsetzen

Für rund 18 Millionen Euro soll der Schulcampus in der Innenstadt realisiert werden.
Für rund 18 Millionen Euro soll der Schulcampus in der Innenstadt realisiert werden.
ZVG

Schulcampus, neue Schwimmhalle, Ikareum: Anklam will diese drei Großprojekte schultern. Staatssekretär Dahlemann und Bürgermeister Galander haben nun die konkreten und ambitionierten Zeitpläne für die Bauvorhaben vorgestellt.

Nach den warmen Worten sollen auch schleunigst Taten folgen. So hatten es zumindest Bürgermeister Michael Galander (IfA) und Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann (SPD) bei der Unterzeichnung der Vereinbarung zum „Anklamer Dreiklang“ versprochen. Doch wie sieht es nun aus bei den drei großen Bauprojekten, Schulcampus, Schwimmhalle und Ikareum?

An allen drei Projekten werde derzeit gearbeitet, versichert Staatssekretär Dahlemann auf Nachfrage. Am weitesten vorangeschritten ist weiterhin die Umsetzung des Schulcampus. Die Landeszuschüsse dafür waren bereits seit einigen Monaten zugesagt.

„Haus der Bildung” wird bereits saniert

Dort gehe es derzeit nur noch darum, wann die Fördermittel an die Stadt ausgereicht werden können. Im Gegenzug starten in Anklam derweil auch schon die Sanierungsarbeiten am „Haus der Bildung“, das den Kollwitz-Schülern während des Umbaus ihres eigentlichen Schulstandortes als Lernort dienen soll.

Beim Thema Schwimmhallen-Neubau setzt die Stadtverwaltung derweil ebenfalls einen engen Zeitplan an. Noch in diesem Jahr könnte ein erstes Treffen mit einem Berater stattfinden, der zusammen mit der Arbeitsgruppe aus Stadtverwaltung, Stadtvertretung, Landesregierung und Vereinen eine Machbarkeitsstudie zu dem geplanten Modulbau erstellt.

Planung soll abgegeben werden

Zwei Termine wurden dazu bereits vorgeschlagen, erklärte Bürgermeister Galander. Wenn es klappt, könnte im Juni 2019 geklärt sein, wie der Neubau aussehen soll und was die Schwimmhalle laut Machbarkeitsstudie tatsächlich kosten wird, so Galander. Da die Stadt zudem eigentlich anstrebt, den Fertigteilbau und die gesamte Planung im besten Fall an einen Generalunternehmer zu geben, könnte es weiter zügig vorangehen.

Wenn der erste Spatenstich tatsächlich schon im Spätherbst 2019 erfolgt, dann könnte die Halle bereits in zwei Jahren in Betrieb genommen werden. So wäre es auch kein Problem, die Fördergelder fristgerecht abzurechnen, sagte Galander weiter. Tatsächlich sorgen die Richtlinien des Förderprogramms dafür, dass Eile beim Neubau geboten ist.

Kein Zeitdruck für das Ikareum

So einen starken Zeitdruck gibt es beim größten der drei Projekte, dem Ikareum, zurzeit nicht. Die Landesregierung hatte sich erst kürzlich ganz offiziell zu dem Vorhaben bekannt, die Nikolaikirche in ein modernes Erlebniszentrum umzubauen. Auch dort werde weiter an den Planungen gearbeitet, so Dahlemann. Ziel sei es, aus dem Etat für 2020 Mittel vom Bund einzuwerben, erklärt er dazu. Das Projekt wurde bislang mit rund 25 Millionen Euro veranschlagt.