Erdgas-Trasse
Die Eugal-Baustelle ist im Zeitplan

Die schweren Maschinen stehen an der Eugal-Trasse entlang der B109 bereit.
Die schweren Maschinen stehen an der Eugal-Trasse entlang der B109 bereit.
Karsten Riemer

Noch in diesem Jahr soll die Eugal-Gastrasse ihren Betrieb aufnehmen und Erdgas in das europäische Transportnetz einspeisen. Der Termin ist aber nur durch eine Sache zu halten.

Es wird wieder gearbeitet an der geplanten Gastrasse Eugal. Nach einer kurzen Pause über Weihnachten und den Jahreswechsel herrscht reges Treiben entlang der Bundesstraße 109. Vor allem in Höhe des Ortes Klein Bünzow sind die Arbeiter mit den Vorbereitungen für die nächsten Maßnahmen beschäftigt.

Ende Januar soll hier die Bundesstraße unterpresst werden. „Das heißt, dass letztlich ein Rohr unter der Bundesstraße durchgepresst wird und danach die Leitung unter der Straße verläuft“, erklärt Pressesprecher George Wüstner von der zuständigen Gastransportfirma Gascade. Die Gasleitung soll dann mindestens drei Meter tief unter der Straße liegen.

Seitenbäume im Einsatz

Bis dahin sind allerdings noch einige andere Schritte zu erledigen. Zunächst muss der Rohrgraben ausgehoben werden, in dem die Leitungsteile dann liegen. Für diesen Schritt stehen bereits schwere Maschinen wie Bagger und sogenannte Seitenbäume bereit. Diese Seitenbäume senken das Rohr mit viel Fingerspitzengefühl in den Graben ab, so der zuständige Bauleiter Sascha Kirmße.

Trotz des Regens und dem anschließenden Frost im Januar gibt sich Kirmße optimistisch. „Natürlich ist das derzeitige Wetter eine Herausforderung, aber wir sind ja auch nicht aus Zucker“, sagt er. Aktuell ist man mit der Baustelle im Zeitplan, heißt es weiter.