KARTENVORVERKAUF

Die nächtliche Schlange reißt nicht ab

Einmal im Jahr treffen sich nachts altbekannte Gesichter in der Anklamer Frauenstraße, um die Ersten zu sein – die Ersten die in diesem Jahr die begehrten Karten für „das kleine Lachtheater” in den Händen halten dürfen. Heute war es wieder so weit.
Anne-Marie Maaß Anne-Marie Maaß
Die Schlange war in diesem Jahr nicht ganz so lang, wie in den Vorjahren. Die ersten Fans standen aber bereits weit vor acht Uhr vor der Ladentür.
Die Schlange war in diesem Jahr nicht ganz so lang, wie in den Vorjahren. Die ersten Fans standen aber bereits weit vor acht Uhr vor der Ladentür. Anne-Marie Maaß
Anklam.

Um halb drei Uhr in der Früh war für Peter Graap die Nacht zu Ende. Seit dieser Uhrzeit harrte der Anklamer am Dienstagmorgen vor der Ladentür der Druckerei Rauchmann in der Anklamer Frauenstraße aus, wie er selbst berichtete. Das Ziel des langen Wartens: Die begehrten Karten für das kleine Anklamer Lachtheater zu bekommen. Deren Verkauf begann in diesem Jahr heute Morgen um acht Uhr. So wie den 76-Jährigen hatte der Vorverkaufsstart einige Anklamer aus dem Bett getrieben. Mit Klapphockern oder einen ausgeklügelten „Schichtplan” überbrückten sie die Wartezeit, bis Claudia Rauchmann die Ladentür aufschoss.

„Hotel im Angebot” heißt es in diesem Jahr

Bei der Premiere am 25. Mai wird sich dann zeigen, ob sich das lange Warten gelohnt hat. Gespielt wird in diesem Jahr „Hotel im Angebot” – natürlich in abgewandelter Form und mit reichlich lokalen Spitzen aus Anklam versehen, wie der Chef der Theatertruppe, Ronald Saß, versichert. Die Zuschauer, die nun eine der begehrten Karten ergattert haben, dürfen sich wieder auf einen turbulenten Theaterabend freuen. Wer noch keine Karte hat, sollte sich also sputen.

StadtLandKlassik - Konzert in Anklam

zur Homepage