STRAßENARBEITEN

Diese Männer stopfen die übelsten Schlaglöcher

Die Kreisstraßenmeisterei ist derzeit mal wieder damit beschäftigt, unsere löchrigsten Pisten möglichst gründlich auszubessern. Das Ganze funktioniert im Grunde zwar ganz gut – aber so richtig nachhaltig ist die Sache dann auch wieder nicht.
Björn Thoms, Philipp Benschus und Oliver „Otto" Huff (von links) bei der Arbeit auf der Kreisstraße zwischen Spantekow und Japenzin.
Björn Thoms, Philipp Benschus und Oliver „Otto" Huff (von links) bei der Arbeit auf der Kreisstraße zwischen Spantekow und Japenzin. Gabriel Kords
Vorpommern.

Seit mehr als einer Woche ist es jetzt schon die Straße von Spantekow nach Japenzin, die Philipp Benschus, Björn Thoms, Oliver Huff und  Martin Wolff beschäftigt: Die Vier arbeiten bei der Kreisstraßenmeisterei und haben ihre beiden Lkws nun schon etliche Male auf die Allee gesteuert, von der sie sagen, dass sie eine der übelsten Schlagloch-Pisten im Zuständigkeitsbereich der Anklamer Straßenmeisterei ist. Doch immerhin ist nun ein Ende in Sicht: Anfang der Woche befanden sich die Straßenbauer bereits auf dem letzten Teilstück der knapp vier Kilometer langen Route.

„Im Grunde sind das alles Routinearbeiten“, sagt Philipp Benschus, „das machen wir jedes Jahr.“ Das bestätigen zwar auch die Japenziner – so gründlich wie dieses Mal seien die Arbeiten aber schon lange nicht mehr gewesen.

Dienstag ist die Straße von Zinzow nach Bornthin dran

Das 170 Grad warme Heißmischgut kommt derweil nicht nur in Japenzin auf die Straße – am Freitag waren die orangefarbenen Fahrzeuge auf der Straße von Bargischow nach Kamp zu beobachten, dort allerdings nur auf einem Teilstück. Am Dienstag geht es dann, wenn die Arbeiten auf der Straße nach Japenzin fertig sind, weiter in Richtung Zinzow: Dort ist die mehr als morsche Straße von Zinzow über Rubenow nach Bornthin an der Reihe. Anschließend geht es weiter ins Gebiet des früheren Landkreises Demmin im Umland von Jarmen.

Die Ausbesserungsarbeiten haben allerdings gleich mehrere Mankos: Zum einen können sie nur dort zum Einsatz kommen, wo die Asphaltstraße zumindest in ihren Grundzügen intakt ist – auf Straßen wie der nach Japenzin ist das streckenweise nur noch gerade so der Fall. Bei Straßen mit Kopfsteinpflaster, wie es sie hierzulande bekanntermaßen reichlich gibt, ist die Methode in der Regel sogar überhaupt nicht anwendbar. Vor allem aber reicht die Zeit, die den Arbeitern bei der Straßenmeisterei zur Verfügung steht, bei Weitem nicht für alle Straßen aus: Und so gibt es im Kreisgebiet noch zahlreiche weitere Straßen in grauenhaftem Zustand – etwa die Route von Dersewitz nach Wussentin.

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