POLIZEI WARNT

▶ (VIDEO) Ein Elch spaziert durch Anklam

Ein Elch, der seit Tagen für Schlagzeilen von der Uckermark bis nach Vorpommern sorgt, ist nun in Anklam gesichtet worden. Die Polizei warnt ausdrücklich vor dem Jungbullen.
Anne-Marie Maaß Anne-Marie Maaß
Nordkurier Nordkurier
Das Polizeipräsidium Neubrandenburg veröffentlichte dieses Bild von einem Elch, der in Anklam gesichtet wurde.
Das Polizeipräsidium Neubrandenburg veröffentlichte dieses Bild von einem Elch, der in Anklam gesichtet wurde. Twitter Polizeipräsidium NB
Elch in der Anklamer Lindenstraße.
Elch in der Anklamer Lindenstraße. Anne-Marie Maaß
Der Elch hat Anklam in südliche Richtung verlassen.
Der Elch hat Anklam in südliche Richtung verlassen. Anne-Marie Maaß
Die Polizei ist vor Ort.
Die Polizei ist vor Ort. Anne-Marie Maaß
Und hat den Elch im Blick.
Und hat den Elch im Blick. Anne-Marie Maaß
Auch am Anklamer Mittelfeld wurde der Elch bereits gesehen.
Auch am Anklamer Mittelfeld wurde der Elch bereits gesehen. privat
Der junge Elch auf dem Hof der Fleischerei Zentgraf.
Der junge Elch auf dem Hof der Fleischerei Zentgraf. privat
Anklam.

„Achtung!”, schrieb die Polizei am Freitag auf Twitter „mehrere Anrufer melden, dass der Elch in Anklam (Rubinienweg) gesehen wurde. Bitte vorsichtig fahren!” Er habe auch die Fahrbahn betreten. Die Polizei bat außerdem darum, sich dem Tier nicht zu nähern. Denn es soll sich um einen Jungbullen handeln, der gefährlich werden könnte!

Frank Beling staunte, als er aus dem Bürofenster schaute und auf einmal den Elch seelenruhig auf dem eigenen Hof stehen sah. Ein Angestellter wollte ihm erst kaum glauben als der verduzte Spruch folgte: „Ich seh einen Elch!” Das Tier hatte sich gegen acht Uhr von der Anklamer Ortsumgehung in Richtung Stadt bewegt und sorgte schließlich dort in der Lindenstraße für kurzzeitigen Aufruhr. Viele Menschen wollten das Tier sehen und ein Foto machen – ein Elch in Anklam, wann sieht man so was schon?

Elch sprang über Zaun

Doch der Elchbulle, der seit einigen Tagen in Vorpommern unterwegs ist, wusste anscheinend auf dem Hof der Familie Beling nicht mehr so recht weiter. Er übersprang sogar einen 1,80 Meter hohen Zaun zum Nachbarngrundstück. Von dort aus ging es zurück auf ein gegenüberliegendes Feld – und das sogar unter Polizeibegleitung.

Mit zwei Streifgenwagen trieben die Beamten das Tier wieder aus der Stadt. Kurz vor halb elf hieß es dann schließlich, dass der Elch Anklam in südliche Richtung verlassen hat. Es sei dennoch weiter Vorsicht geboten.

 

Für die Polizei ist der Besuch des bei uns nicht heimischen Genossen alles andere als eine Lappalie, zumindest sobald er Straßen und sogar Wohnsiedlungen kreuzt. Dementsprechend hielten die Beamten nach der Begegnung in Anklam auch noch Sichtkontakt, als der Elch wieder in Richtung Süden aus der Stadt abzog.
Überwacht wird das Tier nun aber trotzdem nicht. „Es ist ein wildes Tier, das seine Freiheit braucht, deshalb wird die Polizei nur aktiv, sobald eine Gefahr etwa im Straßenverkehr oder für die Menschen entsteht“, erklärte Polizeipressesprecherin Katrin Kleedehn. In Anklam wurde deshalb auch das Veterinäramt hinzugezogen.
Im Falle, dass der Elch beispielsweise auf dem Gelände der Familie Beling eine Gefahr für Menschen geworden wäre, hätte der Kreistierarzt die Erlaubnis gegeben, den Jungbullen zu betäuben und in Sicherheit zu bringen. Das war aber zum Glück nicht erforderlich.

Am Mittwochmorgen hatte ein Leser den Elch an der A20 fotografiert. Das Tier war schon halb über die Autobahnbrücke von Strasburg (Uckermark) in Richtung Rothemühl. Vermutlich der selbe Elch war Anfang dieser Woche bereits an der A11 und der A20 gesichtet sowie gefilmt worden.

Sei Aschenbrödel! - Dein personalisierbares Märchenbuch zum Film!

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Anklam

zur Homepage

Kommentare (16)

Jetzt wird es langsam Zeit, dass der Elch von einer qualifizierten Fachkraft ( Jäger) erlegt wird!
Bevor noch etwas schlimmes passiert. Wie wir alle wissen, ist ja alles gefährlich. Ich kaufe auch ein Stück Fleisch, wollte Elch schon immer mal probieren.

irgendetwas, wovor Sie keinen Schi.ss haben und es deskhalb lieber, auf welchem Weg auch immer, "entsorgen" wollen?

daß der Hihrke von einer qualifizierten Fachkraft (Psychologe mit dem Schwerpunkt Omniphobie) tiefenpsychologisch "erlegt" wird.
Bevor noch etwas Schlimmes passiert. Wie wir alle wissen, ist ja alles gefährlich...
Mensch Hihrke, nun lass dem Elch mal seinen Freiraum. Auch wenn er wahrscheinlich ein Migrant ist und Sie diese ja für alles verantwortlich machen...
Am meisten für Ihre schlechte Laune, so scheint es.
Schönes Wochenende, Simsaladumm

Donnerwetter, mit einem IQ von - 135 , hast es trotzdem erfasst. Glückwunsch mimimi.

Beim Du sind wir noch lange nicht.
Übrigens klassische rechte Rhetorik, mir mein "mimimi" zu klauen. Die eigene Verbalerotik reicht da wohl nicht. Küsschen

in Thüringen wurde der erste Goldschakal seit langer Zeit nachgewiesen.
Hihrke, was meinen Sie? Gleich abknallen, oder?

Klar. Aber jede Sekunde Zeit auf dein Gelaber zu antworten ,ist vertane Zeit. SWE simsalaklimm mimimi.

der kostet uns weniger als manch Zweibeiner und ist friedvoller - gebt ihm ne Changce am Müritz Ostufer

wie Sie den Bogen bei JEDEM Thema zum Hetzen hinbekommen... man man man

wenn ich weis wovon ich schreibe - dann müssen Sie mehr lesen

sind Sie aber auch nicht. Passen Sie auf, das sie nicht durch einen Elch ersetzt . Ihr Kommentar könnte dazu verleiten...@OTE-ERWEHRT

damit kann ich aber leben - und mit geschlossenen Augen kommt man weit -

Schlauer Elch, dass er nach Strasburg gar nicht in den Ort ging!! Wer weiß, ob die Einwohner ihm da eine Changce (!) gegeben hätten. Herrlich, endlich weiß ich wie man das Wort richtig schreibt! :-) Und ein Migrant ist er NICHT, er ist Europäer. Also !!

bei endlich mal einem Thema von allgemeinem Interesse. Da will ich dann auch gerne meinen Senf dazugeben, natürlich aus meiner ganz eigenen Sicht (Perspektive): Vielleicht will uns der Elch mit seinen Auftritten hierzulande was mitteilen? Heimisch ist der Elch ja bekanntlich in Schweden. Auch in Finnland, im Baltikum, in Nordrußland? und im Polenland soll es diese Herden-Tiere in freier Wildbahn geben. Aber Achtung! Elch, vor Mercedes - A-Klasse - Fahrzeugen älteren Baujahres. Im Müritz-Nationalpark (östlich der Müritz) dürfen keine Autos fahren, außer den Fahrzeugen der Nationalpark-Ranger.

Naja, ganz nüchtern muß man festhalten, daß wenn Gefahr für Leib und Leben besteht, das Großtier eingefangen, sicher gestellt oder notfalls auch abgeschossen werden muß. Rennt ein vergleichbares Tier, wie bsw. eine Kuh unkontrolliert über Fahrbahnen und kann nicht sicher gestellt werden, daß das Tier gezähmt oder beherrscht wird, wird der Grünrock geholt und das Tier wird abgeschossen. Nur, weil es in Elch ist, der -zugegeben- putzig anzuschauen und in unseren Breiten eher selten anzutreffen ist, darf hier nicht hinweggesehen werden, weil von ihm eine Gefahr ausgeht (Straßenverkehr).

Wahrscheinlich männlich und unbegleitet!