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Er freut sich riesig auf sein Programm

Jochen A. Modeß [KT_CREDIT] FOTO: Anja Rau

Greifswald. ProfessorJochen A. Modeß istseit 20 Jahren der künstlerische Leiter der Greifswalder Bachwoche. Diese findet bereits zum67. Mal mit zahlreichen ...

Greifswald. Professor
Jochen A. Modeß ist
seit 20 Jahren der künstlerische Leiter der Greifswalder Bachwoche. Diese findet bereits zum
67. Mal mit zahlreichen Konzerten statt. Noch
bis zum Sonntag stehen
„Bach und Italien“ auf dem Programm. Mit Jochen A. Modeß sprach unsere Reporterin Anja Rau.

Herr Modeß, wie sind Sie auf das Motto der diesjährigen Bachwoche gekommen?
Bach und Italien hat mich lange schon gereizt. Bach hat viele Bezugspunkte zu dem Land, es finden sich viele Bezugspunkte in seinem Werk. Er hat die italienischen Strömungen teilweise für sich bearbeitet. So gibt es bei ihm Concertato-Formen sowie Rezitativ und Arie. Das ist auch für die Zuhörer greifbar.

Auf welches Konzert
freuen Sie sich in dieser Woche besonders?
Ich habe natürlich zu allen eine Affinität, schließlich habe ich das Programm erstellt. Aber ich freue mich wahnsinnig auf die beiden Abschlusskonzerte. Am heutigen Sonnabend gibt es Verdis Requiem, am morgigen Sonntag Monteverdis Marienvesper. Das macht man nicht oft so auf einmal. Trotzdem soll das aber die anderen Konzerte nicht schmälern.
Wie finden Sie die
Auszeichnung von Kirchenmusikdirektorin Annelise Pflugbeil durch die Nord-kirche aufgrund ihrer
Verdienste um die Bach-woche?
Leider durfte ich sie ja erst kennenlernen, als sie bereits 74 Jahre alt war. Was sie aber in den über 20Jahren, die seitdem vergangen sind, geleistet hat, ist fantastisch. Sie ist jetzt 95 Jahre alt und immer noch eine große Persönlichkeit. Es ist toll, dass sie einen solchen Anteil nimmt an der Bachwoche. Die Bugenhagen-Medaille hat sie verdient, ich freue mich für sie.

Mehr Infos im Internet unter: www.greifswalder-bachwoche.de