KEINE FÖRDERUNG

Erneute Hiobsbotschaft für das Ikareum

Anklam muss weiter auf Unterstützung für das Ikareum warten. Vom Bund gibt es erst mal kein Geld. Die Fördermillionen für die neue Turmspitze gab es nicht, bleiben aber in der Region.
Anne-Marie Maaß Anne-Marie Maaß
Trotz gescheiterten Förderantrag: Der Traum vom neuen Kirchturm für das Ikareum in Anklam bleibt bestehen.
Trotz gescheiterten Förderantrag: Der Traum vom neuen Kirchturm für das Ikareum in Anklam bleibt bestehen. Stadtvertretung Anklam/HENEGHAN PENG ARCHITECTS
Anklam.

Ausgerechnet einen Tag bevor sich der Förderkreis Nikolaikirche zur Jahresversammlung am 6. April trifft, gab es noch einmal schlechte Nachrichten für das Ikareum. Bei dem Bundesprogramm „nationale Projekte des Städtebaus“ hatten die Anklamer auf Fördermillionen für die neue Turmspitze gehofft – leider vergebens.

„Es gibt zwar gute Nachrichten aus dem Programm für Vorpommern“, sagte dazu Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann. So gingen 10,35 Millionen Euro nach Stralsund. Anklam sei damit aber in diesem Förderjahr nicht berücksichtigt worden. Für Dahlemann durchaus eine kleine Träne im Auge – aber kein Grund zur Sorge.

Dahlemann: Trotz Rückschlag im Zeitplan

„Wir sind uns einig, dass wir landesseitig die Planungen weiter unterstützen wollen, um dann im nächsten Haushaltsjahr auch beim Bund den nächsten Anlauf zu nehmen“, so Dahlemann. Zudem sei Anklam mit dem Projekt trotzdem auf einem guten Weg. Mit den jüngst bewilligten Mitteln aus dem Pomerania-Förderprogramm und der angedachten Unterstützung seitens des Wirtschaftsministeriums für den Funktionsanbau liege Anklam trotz des jetzigen Rückschlags noch gut im Zeitplan des Projekts.

Dennoch ist es bereits die zweite Absage vom Bund für das Ikareum innerhalb weniger Wochen: Bereits Mitte März hatte es vom Bundeskultusministerium ebenfalls schlechte Nachrichten gegeben.

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