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Falsche Granate - Urlauber-Strand auf Usedom evakuiert

Nach dem Bombenalarm am Strand von Heringsdorf war die Urlaubsstimmung dahin. Aber zum Glück sah das Teil nur wie eine Granate aus.
Archivbild/dpa

Mitten in der Hochsaison entdecken Kinder am Heringsdorfer Strand einen faustgroßen Gegenstand, der wie eine Granate aussieht. Der Strand wird daraufhin abgesperrt, der Munitionsbergungsdienst rückt an und nimmt das Teil unter die Lupe.

Helle Aufregung am Strand in Heringsdorf: Beim Spielen im Sand waren Kinder auf einen Gegenstand gestoßen, der einer Handgranate zum Verwechseln ähnlich sah. Sofort liefen die Kinder zum nächstgelegenen Turm der Wasserwacht, um einem Rettungsschwimmer von ihrem Fund zu berichten. Kurze Zeit später trafen mehrere Polizeibeamte vor Ort ein und sperrten die Fundstelle vor Augen der verwunderten Badegäste weiträumig ab.

Da auch die Polizisten den Gegenstand zunächst für eine Handgranate hielten, riefen sie den Munitionsbergungsdienst aus Mellenthin dazu. Die Experten haben die vermeintliche Granate umgehend unter die Lupe genommen.

Nach einer kurzen Untersuchung konnten die Mitarbeiter des Munitionsbergungsdienstes allerdings Entwarnung geben. Bei dem Gegenstand handelte es sich lediglich um einen Flaschenöffner in Form einer Handgranate, die nach Aussage des Pressesprechers des Landkreises Achim Froitzheim täuschend echt ausgesehen hat.