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Dieses Symbolbild darf nur für Online-Meldungen genutzt werden. Foto: © Coloures-Pic – stock.adobe.com (Symbolbild) ©-Coloures-Pic---stock.adobe
Polizeimeldung

Falscher Polizist erbeutet über 27.000 Euro

Eine junge Greifswalderin telefonierte mehrmals mit einem Mann, der sich als Beamter von Interpol ausgab. Dieser warnte, die Daten der Frau seien für kriminelle Zwecke genutzt worden.
Greifswald

Am Mittwochabend erschien eine 27-jährige Frau auf dem Polizeihauptrevier Greifswald um einen Betrug anzuzeigen. Wie sie den Beamten erklärte, erhielt sie am Mittwochmittag einen Anruf von einer Handynummer. Der Mann stellte sich als ein Beamter von Interpol vor. Interpol ist die Kurzbezeichnung für International Criminal Police Organization (ICPO), eine weltweite kriminalpolizeiliche Organisation mit Sitz im französischen Lyon.

In dem ersten Telefonat, welches über eine Stunde dauerte und in Englisch geführt wurde, versicherte der Anrufer der Geschädigten glaubhaft, dass ihre persönlichen Daten für kriminelle Zwecke genutzt werden. Es stehe zu befürchten, dass die Daten auch für einen Zugriff auf ihr Konto genutzt werden.

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Der falsche Polizist brachte die Geschädigte dazu, eine App zum Handel von Kryptowährung zu installieren und eine Überweisung in Höhe von 10.000 Euro auf ein ausländisches Konto vorzunehmen.

In zwei weiteren Anrufen und zahlreichen WhatsApp-Nachrichten (auch in Englisch) überzeugte der unbekannte Tatverdächtige die 27-Jährige davon zwei weitere Überweisungen vorzunehmen. Die Geschädigte verlor insgesamt 27.500 Euro.

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