BLITZEINSCHLÄGE, VOLLGELAUFENE KELLER

Feuerwehr nach Unwetter im Dauereinsatz

Blitzeinschläge, überlaufende Gullis, Wasser in zahlreichen Kellern – am Montagabend zog ein Unwetter über den Nordosten.
Carsten Schönebeck Carsten Schönebeck
Ein Blitz setzte in Balm auf Usedom ein Einfamilienhaus in Brand.
Ein Blitz setzte in Balm auf Usedom ein Einfamilienhaus in Brand. Tilo Wallrodt
Auch in Altentreptow schlug ein Blitz ein.
Auch in Altentreptow schlug ein Blitz ein. Felix Gadewolz
Anklams Feuerwehr kämpfte gegen Wasser.
Anklams Feuerwehr kämpfte gegen Wasser. Anne-Marie Maaß
Anklam.

Blitzeinschläge, überlaufende Gullis, Wasser in zahlreichen Kellern – am Montagabend zog ein Unwetter über die Uckermark, Vorpommern und den Osten Mecklenburgs.

In der Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Greifswald gingen zahlreiche Notrufe ein. Im Landratsamt sprach man gegen 20.30 Uhr von einem vorerst glimpflichen Ausgang von Sturm und Starkregen. „Die Feuerwehren haben sehr viel zu tun“, so Achim Froitzheim, Pressesprecher des Landkreises. Die Feuwehrleute seien vorallem im Einsatz, um Keller auszupumpen. Dazu kämen einzelne umgestürzte Bäume auf den Straßen im Süden des Kreises.

Ein reetgedecktes Haus in Balm auf Usedom ging am Abend in Flammen auf, dort war ein Blitz eingeschlagen.

Haus bei Altentreptow völlig zerstört

Auch in dem Dorf Letzin bei Altentreptow ist am Montagabend ein Blitz eingeschlagen. Die Feuerwehr war schnell zur Stelle, jedoch stand da bereits das komplette reetgedeckte Dach eines Wohnhauses in Flammen. „Das Haus ist nicht mehr zu retten”, sagte vor Ort der Einsatzleiter der Feuerwehr, Uwe Waschner. Er kündigte am Abend an, dass der Einsatz noch bis in die Nacht andauern werden. An Glutnestern könne das Feuer immer wieder ausbrechen. Der Schaden dürfte enorm sein, heißt es.

Insgesamt waren etwa 70 Kameraden der umliegenden Feuerwehren im Einsatz. Sie konnten ein Übergreifen der Flammen auf die beiden Nachbarhäuser verhindern. Zur Sicherheit hatten sie deren Bewohner evakuiert. In dem abgebrannten Haus selber waren keine Personen. Das Haus sei „eine Art Ferienhaus” so der Einsatzleiter und nicht ständig bewohnt.

Auch auf Usedom war am Montagabend der Blitz in ein reetgedecktes Haus eingeschlagen. In Anklam wurden bei dem Unwetter Keller überflutet.

In Templin musste die Feuerwehr ausrücken, weil eine Straße überflutet worden war.

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