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Was war da los?

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Feuerwehreinsatz in der Innenstadt von Anklam

Einsatz in der Höhe: Die Anklamer Kameraden probten in der Steinstraße den Ernstfall.
Einsatz in der Höhe: Die Anklamer Kameraden probten in der Steinstraße den Ernstfall.
Anne-Marie Maaß

Sirenen, Qualm, hilflose Person im obersten Stock: Die Feuerwehr ist mitten in Anklam zu einem Einsatz ausgerückt. Alles war in heller Aufregung – und alles war eine perfekt inszenierte Übung.

Der Rauch mitten in der Anklamer Innenstadt hatte am Donnerstagnachmittag gleich für mehrere Anrufe bei der Rettungsleitstelle des Landkreises gesorgt. Aus dem vierten Stock des Wohnblocks in der Max-Sander-Straße stieg der Qualm gen Himmel.

Kurze Zeit später tönte dann auch die Sirene vom Feuerwehrhaus an der Peene in Richtung Steintor. Dass Feuer und Rettung vom Balkon nur gespielt waren, stellte sich für die Passanten erst kurze Zeit später heraus. Binnen weniger Minuten waren rund zwei Dutzend Kameraden vor Ort. Trainiert wurde auch die Rettung mit der Drehleiter vom Balkon einer Wohnung.

Im Ernstfall mehr Einsatzkräfte nötig

„Für die Übung war die Beteiligung ausreichend, doch im Ernstfall hätten wir eine andere Feuerwehr nachfordern müssen“, so das Fazit des Anklamer Wehrführers Heiko Laß. Von ihm gab es auch Lob für die Bewohner des betroffenen Wohnblocks. Denn auch die hatte man im Vorfeld nicht über die Übung informiert – schließlich sollten die Bedingungen für die Kameraden möglichst realistisch sein. Die Bewohner hätten allesamt umsichtig und richtig gehandelt, urteilte Laß.