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Drei Hubschrauber im Einsatz

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Ein Mann stirbt nach Unfall bei Greifswald

Bei einem Unfall zwischen Rubenow und Wusterhusen wurden mindestens fünf Personen schwer verletzt.
Bei einem Unfall zwischen Rubenow und Wusterhusen wurden mindestens fünf Personen schwer verletzt.
Tilo Wallrodt

Schwerer Unfall mit einem Toten und vielen Verletzten: Ein Auto war in den Gegenverkehr geraten. Insgesamt drei Helikopter waren im Einsatz. Für einen 81-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.

Am Sonntag kam es nach laut Polizei kurz vor 10 Uhr auf der K22 zwischen Rubenow und Wusterhusen bei Greifswald zu einem Unfall, bei dem eine Person getötet wurde - vier Menschen erlitten außerdem schwere und zwei Beteiligte leichte Verletzungen. Ein Auto war aus bisher ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geraten und stieß dort frontal mit zwei anderen Wagen zusammen.

Video vom Unfall bei Wusterhusen:

Ein aus Stralsund kommender 81-jähriger Fahrer eines Pkw Subaru fuhr in Richtung Wusterhusen, als er nach links auf die Gegenfahrbahn geriet und dort mit zwei Pkw (Audi und Kia) kollidierte. Der Fahrer des Subaru erlag wenige Stunden später seinen Verletzungen im Krankenhaus von Rostock.

Seine 81-jährige Beifahrerin sowie die zwei Insassen des Audi aus Greifswald erlitten schwere Verletzungen. Von den drei Insassen des Kia (ebenfalls aus Greifswald) wurden eine Person schwer und zwei Personen leicht verletzt. Zwei Personen war so sehr in ihren Fahrzeugen eingeklemmt, dass die Feuerwehr etwa eine Stunde brauchte, um sie zu befreien.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Wusterhusen und Rubenow waren bei dem Unfall im Einsatz - ebenso mehrere Notärzte mit insgesamt acht Rettungswagen. 

100.000 Euro Schaden

Rettungshubschrauber aus Greifswald, Güstrow und Neustrelitz brachten die Verletzten in die Krankenhäuser nach Greifswald und Rostock. Ein Mitarbeiter der Dekra war vor Ort. Die Straße wurde voll gesperrt. Es entstand ein Sachschaden von fast 100.000 Euro.

Erst am Samstag waren zwei Hubschrauber bei einem Unfall auf der Insel Usedom im Einsatz. Zwei Motorrad-Fahrer wurden schwer verletzt. Ein Tag zuvor war zwischen Bansin und Schmollensee – ebenfalls auf der Insel Usedom – ein Motorrad-Fahrer bei einem Unfall gestorben. Ein Autofahrer aus Niedersachsen hatte vor einer Kuppe gewendet, der Biker konnte nicht mehr ausweichen.

Dieser Artikel wurde am Sonntag, 10. Juni 2018 um 15.28 Uhr aktualisiert.

Auf den Straßen Mecklenburg-Vorpommerns sind am Wochenende drei Menschen bei Unfällen gestorben – viele wurden schwer verletzt. Einen Überblick über die Polizeimeldungen des Wochenendes finden Sie hier.