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Furchtbare Tragödie hält Feuerwehren in Atem

Was die Feuerwehrleute erlebten, die am vergangenen Donnerstag ein brennendes Auto bei Steinmocker löschen sollte, werden sie wohl so schnell nicht vergessen. Denn in dem Wagen kam ein Mensch ums Leben.

Die Feuerwehr machte nach der Löschung des brennenden Autos eine schreckliche Entdeckung.
Sebastian Kahnert Die Feuerwehr machte nach der Löschung des brennenden Autos eine schreckliche Entdeckung.

Für die Feuerwehren aus Krien, Medow, Postlow und Dersewitz wurde am vergangenen Donnerstag gegen 14.36 Uhr Alarm ausgelöst. Sie sollten ein Auto löschen, das an der Straße zwischen Steinmocker und Wussentin in Brand geraten war. Den Brand hatten die Spritzenleute dann auch recht schnell unter Kontrolle gebracht. Doch was sich ihnen dann offenbarte, ist eine Tragödie. Denn hinter dem Steuer des total ausgebrannten Wagens fanden die Feuerwehrleute einen bis zu Unkenntlichkeit verbrannten menschlichen Körper.

Kriminalisten sowie Fachleute der Dekra übernahmen die weiteren Untersuchungen. Schnell wurde klar, dass ein Fremdverschulden auszuschließen ist, denn das Feuer wurde im Innenraum des Wagens entzündet. Dass der Brand schnell verheerende Wirkung zeigte, war dem Umstand geschuldet, dass im Fond des Wagens mehrere gefüllte Benzinkanister deponiert waren, die ebenfalls Feuer fingen. Dadurch war eine Hilfeleistung durch die alarmierten Brandschützer unmöglich gemacht worden.

Fremdverschulden ist auszuschließen

Die Identität des toten Körpers konnte die Polizei über die Abfrage des Fahrzeughalters klären. Demnach saß eine 56-jährige Frau aus Neetzow in dem verbrannten Auto.

Nach weiteren Informationen habe sie schon seit geraumer Zeit unter psychischen Problemen gelitten und sei gerade einmal zwei Tage vor dem Unglück von einem Klinikaufenthalt zurückgekehrt.