Verdienstorden

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Bundespräsident ehrt Initiatorin vom Anklamer Demokratiebahnhof

Klara Fries erhält in der nächsten Woche vom Bundespräsidenten einen Verdienstorden.
Klara Fries erhält in der nächsten Woche vom Bundespräsidenten einen Verdienstorden.
Nordkurier-Archiv

Für ihr Engagement im Demokratiebahnhof in Anklam bekommt die 25-jährige Greifswalderin Klara Fries nun sogar einen Orden von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreicht. Die Auszeichnung findet am Dienstag in Berlin statt.

Am 22. Mai, vergibt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wieder die höchsten Ehrungen des Staates – die Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Unter den Ausgezeichneten findet sich auch eine Greifswalderin, die sich in den vergangenen Jahren in Anklam einsetzte. Klara Fries gehört zu den Initiatoren und Organisatoren des Anklamer Jugendzentrums Demokratiebahnhof.

Für ihr Engagement konnte sich die 25-Jährige 2016 auch schon über den Ehrenamtspreis des Landkreises Vorpommern-Greifswald freuen. Das Projekt selbst bekam 2017 den Sonderpreis der Kulturstaatsministerin überreicht. Und dann kam auch noch im vergangenen Sommer der damalige Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) zu Besuch, der ebenfalls seine Hilfe ankündigte und sein Wort hielt. Nun folgt also der Bundesverdienstorden für Klara Fries selbst.

Die einzige Ausgezeichnete aus Mecklenburg-Vorpommern

Damit ist sie dieses Mal die einzige Ausgezeichnete aus Mecklenburg-Vorpommern und findet sich in prominenter Gesellschaft wieder. So sind etwa auch Moderatorin und Journalistin Dunja Hayali, Autorin Juli Zeh oder der ehemalige Herausgeber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ Günther Nonnenmacher unter den Geehrten.

Klara Fries engagiere sich für die Vermittlung von Solidarität, demokratischer Meinungsbildung und Akzeptanz, obwohl dies nicht immer gefahrlos sei, so das Bundespräsidialamt. „Schon mehrmals wurden das Projekt und sie von Rechtsextremisten bedroht. Doch die junge Frau, die auch Jugendgruppenleiterin im Pfadfinderbund Mecklenburg-Vorpommern ist, lässt sich nicht einschüchtern. Sie engagiert sich weiter und beweist damit großen Mut, für ihre demokratischen Überzeugungen einzustehen“, heißt es weiter.

 

Kommentare (1)

Es gab einmal Zeiten,da musste man für einen Orden eine besondere Leistung vollbringen. Heute genügt es links zu sein und gegen alles konservative anzukämpfen. Selbst der Frontmann der Toten Hosen,sollte nach Meinung der SPD diesen Orden bekommen und eine Mitarbeiterin des ZDF wird auch damit ausgezeichnet !Was der Orden wert ist,sieht man daran,dass unser Innendienstleiter für 25 Jahre treue Dienste im BGS auch einmal diesen Orden bekommen hat.