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Rohrbruch im Anklamer Eichenweg

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Großer Wasserschaden an Grundschule

Während der Ferien laufen die Bauarbeiten, um den Schaden in der Grimm-Schule zu beheben.
Während der Ferien laufen die Bauarbeiten, um den Schaden in der Grimm-Schule zu beheben.
Linda Blochberger/Archiv

Nach einem Rohrbruch muss in der Anklamer Grundschule „Gebrüder Grimm“ tüchtig saniert werden. Der Schaden ist immens – sogar der Fußboden muss neu gegossen werden. Das wird während der Sommerferien nicht zu schaffen sein.

Während die Schüler die Ferien in der Sommerhitze genießen, laufen im Keller der Anklamer Gebrüder-Grimm-Schule gerade die Trockner warm. Ein Wasserrohrbruch hat dort im Kellergeschoss für einen erheblichen Schaden gesorgt. Anklams Bauamtsleiterin Sylvia Thurow rechnet damit, dass die Reparaturen mindestens 50 000 Euro kosten werden. „Wir gehen allerdings davon aus, dass die Versicherung zumindest einen Teil der Schadenssumme übernimmt“, sagt sie. Dennoch wurden für die dringenden Reparaturarbeiten in der Schule zunächst andere Bauvorhaben in diesem Jahr zurückgestellt, wie beispielsweise die Sanierungsarbeiten im gotischen Giebelhaus.

Betroffen von dem Wasserschaden in der Grundschule „Gebrüder Grimm“ sind neben Klassenräumen auch das Computerkabinett. Räume, die also zum Schulstart eigentlich wieder dringend benötigt werden. Dementsprechend versuche man nun, auch die Bauarbeiten schnell über die Bühne zu bekommen. Dass jedoch alle Arbeiten bis Anfang des neuen Schuljahres fertiggestellt sind, davon geht Sylvia Thurow derzeit nicht aus. „Wir werden wohl noch mit Restarbeiten in das neue Schuljahr hineingehen müssen, bis die Räume wieder vollständig für den Unterricht zur Verfügung stehen“, sagt sie.

Fußboden musste herausgerissen werden

Nachdem der betroffene Keller zunächst komplett entkernt wurde – das heißt, auch der Fußboden herausgerissen werden musste –, laufen dort derzeit die Trocknungsanlagen. Anschließend muss dann neuer Estrich in die Klassenräume gebracht werden. Dabei gilt es jedoch abermals, Trocknungszeiten abzuwarten – deshalb auch das enge Zeitfenster bis zum Start des neuen Schuljahres. Ist der Fußboden im Kellergeschoss dann wieder begehbar, stehen noch die Malerarbeiten an.

„Wir werden dort aber nicht nur die betroffenen Stellen über dem Fußboden, sondern natürlich gleich die kompletten Räume renovieren“, erklärt die Bauamtschefin. So haben die Schüler trotz anfänglicher Wartezeit dann zumindest frisch gestrichene Klassenräume für den Start ins neue Schuljahr.

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