Anklams Kämmerin Beatrix Wittmann-Stifft hatte gute Neuigkeiten mit Blick auf die städtischen Konten zu verkünd
Anklams Kämmerin Beatrix Wittmann-Stifft hatte gute Neuigkeiten mit Blick auf die städtischen Konten zu verkünden. Anne-Marie Maaß
Jahresabschluss

Gute Nachrichten für Anklams Stadtfinanzen

Zumindest in einem Bereich schafft die Stadt Anklam laut dem vorläufigen Jahresabschluss für 2022 den Sprung aus den roten Zahlen. Eine Lösung für den Schuldenberg gibt es trotzdem noch nicht.
Anklam

Es sind erstmal nur die vorläufigen Zahlen des Jahresabschlusses für 2022, mit denen Kämmerin Beatrix Wittmann-Stifft aufwarten kann. Doch die fallen zumindest schon einmal recht positiv aus. So sticht vor allem der Finanzhaushalt wohl mit einem fast schon Rekordergebnis für Anklam hervor.

1,6 Millionen Euro im Plus schlagen dort höchstwahrscheinlich in der Endabrechnung für das vergangene Jahr zu Buche. Damit kann der Haushalt nicht nur unterjährig ausgeglichen werden, sondern erstmals schafft es die Stadt Anklam, damit wohl auch, das Minus aus den Vorjahren zu beseitigen.

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Gestiegene Gewerbesteuereinnahmen

„Wir gehen davon aus, dass wir mit dem Jahresabschluss 2022 mit rund 50000 Euro in den schwarzen Zahlen stehen und somit diesen Bereich vollständig konsolidieren konnten”, so die Kämmerin. Als Grund für die gute Finanzentwicklung führt sie höhere Zuweisungen vom Land im vergangenen Jahr, die mit ebenfalls gestiegene Gewerbesteuereinnahmen zusammen fielen.

Nicht ganz so rosig sieht es dagegen im Ergebnishaushalt aus, der auch Abschreibungen und weitere Positionen beinhaltet. Hier steht die Stadt weiterhin mit rund 8,8 Millionen Euro tief in den roten Zahlen. Daran werde sich trotz aller Freude über den vorläufigen guten Abschluss im vergangenen Jahr wohl kaum etwas ändern, so Wittmann-Stifft. Eine Lösung für das Anklamer Finanzproblem scheint hier bei Weitem noch nicht in Sicht.

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