Steinstraße 20

Dahlemann und Galander legen Grundstein in Anklam

In der Anklamer Steinstraße geht es zügig voran: Während am Montag noch Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann und Bürgermeister Michael Galander den Grundstein gelegt haben, steht die erste Etage von außen bereits komplett.
Anne-Marie Maaß Anne-Marie Maaß
Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann (rechts) und Bürgermeister Michael Galander mauerten Hand in Hand die Zeitkapsel ein. Links: GWA-Geschäftsführerin Susanne Bluhm.
Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann (rechts) und Bürgermeister Michael Galander mauerten Hand in Hand die Zeitkapsel ein. Links: GWA-Geschäftsführerin Susanne Bluhm. Anne-Marie Maaß
Zur Grundsteinlegung kamen neben vielen Stadtvertretern auch die ersten künftigen Mieter. 
Zur Grundsteinlegung kamen neben vielen Stadtvertretern auch die ersten künftigen Mieter. Anne-Marie Maaß
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Anklam.

Wenn Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann (SPD) und Bürgermeister Michael Galander (IfA) gemeinsam zur Maurerkelle greifen, dann kann das eigentlich nur ein positives Signal für Anklam sein. So geschehen ist das zumindest am Montag in der Steinstraße. Nachdem bei dem Bauprojekt der Anklamer Wohnungsgenossenschaft am Bock am Freitag der erste Spatenstich feierlich begangen werden konnte, hatte am Montag auch die Grundstücks- und Wohnungswirtschaft Anklam (GWA) allen Grund zum Jubeln.

Mit dem Bau in der Steinstraße 20 schließt die GWA die letzte Lücke in dem Quartier zur Steinstraße hin. Anschließend soll dann auch noch die Ecke an der Nikolaikirchstraße bebaut werden. Somit wäre das komplette Quartier weiter in der Hand der GWA als Bauherr, erklärt Bürgermeister Galander. Wie zügig die Arbeiten vorangehen, zeigte sich bereits am Montag: Während auf der einen Seite des Gebäudes noch der Grundstein unter freiem Himmel gesetzt werden konnte, waren die Arbeiter teilweise schon mit der Vorbereitung für das zweite Stockwerk beschäftigt.

Patrick Dahlemann staunte

Bei so viel Baulust kommt selbst Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann immer noch ins Staunen, wie er am Montag zugeben musste. „Als ich damals als Wahlkreismitarbeiter das erste Mal von den Anklamer Stadtumbauplänen gehört habe, dachte ich, die sind verrückt. Das klappt niemals“, sagte er. Dass es eben doch geht, dafür habe Anklam in den vergangenen Jahren viel Kraft aufgewandt.

Unterstützt werde der Stadtumbau auch weiterhin aus dem Städtebauförderprogramm der Landesregierung. Für den insgesamt 2,6 Millionen Euro teuren Bau in der Steinstraße 20 stehen beispielsweise 266.148 Euro Förderung zur Verfügung. Vorsatz für das Jahr 2019 sei es, mit Blick auf diese Entwicklung, den Stadtumbau weiter voranzutreiben.

Nachdem bereits im Oktober dieses Jahres mit dem Bau begonnen wurde, geht die GWA davon aus, dass bereits im Herbst 2019 die ersten Mieter einziehen können. Von den insgesamt 15 geplanten Wohneinheiten in dem Gebäude sind bereits zehn vergeben. Zusätzlich sind im Erdgeschoss noch Gewerbeeinheiten geplant.