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Auf Tour im Wahlkreis

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Herr Amthor, was steht im Sommer an?

CDU-Mann Philipp Amthor ist selbst in der sitzungsfreien Zeit nicht in Badelatschen und Hawaihemd anzutreffen, sondern immer akkurat gekleidet.
CDU-Mann Philipp Amthor ist selbst in der sitzungsfreien Zeit nicht in Badelatschen und Hawaihemd anzutreffen, sondern immer akkurat gekleidet.
Anne-Marie Maaß

Für den CDU-Bundestagsabgeordneten Philipp Amthor ist die erste sitzungsfreie Zeit angebrochen. Doch statt in der Hängematte zu dösen, ist der 25-Jährige in seinem Wahlkreis auf Achse.

Ab in die Sommerpause und rein in die Hängematte? Nein, davon will Philipp Amthor nichts hören. Der junge CDU-Bundestagsabgeordnete will seine erste sitzungsfreie Zeit im Sommer für den Wahlkreis nutzen. In dieser Woche hat er damit angefangen. Jeden Tag geht es zwischen Vorpommern und Mecklenburgische Seenplatte auf Tour.

Auf dem Terminplan standen schon Treffen am Klinikum Karlsburg mit Klinikchef Professor Wolfgang Motz, beim Landwirtschaftsbetrieb Kühling in Zemmin, aber auch die Bürgersprechstunde in seinem Anklamer Büro. Obwohl die Zeit im eigenen Wahlkreis im Monat eng bemessen ist, während in Berlin die großen Themen wie Innenpolitik und Asylrechtsfragen warten, will Amthor dennoch für seine Wähler vor Ort erreichbar sein.

Anliegen werden auch von unterwegs bearbeitet

„Wenn es Anliegen gibt, kriegen wir das schon hin, zeitnah einen Termin zu vereinbaren – meistens dann am Telefon“, sagt er bei einer kurzen Kaffeepause in seinem Anklamer Büro. Auch an diesem Tag wartet wieder eine Telefonliste auf ihn, die er während der Fahrt nach Neubrandenburg, wo der nächsten Termin ansteht, abarbeiten will.

Schon jetzt zieht Amthor eine positive Bilanz, was sich in seinem Wahlkreis in seinem ersten halben Jahr in der Regierungskoalition getan hat. Dazu zählt er etwa den Fortschritt bei der Zirchower Ortsumgehung oder auch die Unterstützung für das Schloss Broock im Tollensetal, das sich über eine Förderung der Kulturstaatsministerin freuen kann.

Ikareum steht noch auf seinem Zettel

Aus seinem Wahlkreis erhalte er für seine bisherige Arbeit vor allem positive Resonanz, freut sich Amthor. „Viele sind damit zufrieden, dass ich auch öffentlich als Abgeordneter wahrgenommen werde und trotzdem noch Zeit für die Region und die Menschen vor Ort habe“, sagt er. Diesen Spagat will er auch nach der Sommerpause wieder schaffen.

Auch das große Anklamer Thema – das Projekt Ikareum – habe er dabei noch auf seinem Zettel, versichert der 25-Jährige. Doch noch bremst der CDU-Mann die Erwartungen. Er wolle den Anklamern zwar dabei zur Seite stehen. Jedoch bedürfe es erst eines klaren Zeichens aus der Stadt selbst, aber auch von Seiten der Landregierung, ehe der Bund ins Spiel kommen kann.