Dieses Schadholz aus einem Wald bei Löwitz wechselt am Umschlagplatz am Anklamer Hafen vom Lkw auf einen Bahnwaggon.
Dieses Schadholz aus einem Wald bei Löwitz wechselt am Umschlagplatz am Anklamer Hafen vom Lkw auf einen Bahnwaggon. Mareike Klinkenberg
Hafenumschlag

Holztransporte wechseln von der Straße auf die Schiene

Noch immer sind die Sturmschäden in den vorpommerschen Wäldern nicht beräumt. Wegen der Masse an Schadholz läuft der Transport jetzt auch von Anklam aus mit dem Güterzug.
Anklam

Hunderttausende Bäume sind den Sturmtiefs im Januar und Februar zu Opfer gefallen. Rund eine Million Festmeter Schadholz sollen dabei laut Landwirtschaftsministerium M-V zusammengekommen sein.

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Um die enormen Massen an Holz zügig ins Sägewerk zu bekommen, läuft der Transport auch vom Umschlagplatz am Anklamer Hafen aus seit einigen Tagen über die Schiene, statt auf der Straße.

63 Lkw-Ladungen gespart

Mit einem langen Güterzug gelangen auf diesem Wege nun etwa 1600 Festmeter Holz ins Sägewerk nach Wismar. Das spart rund 63 Lkw-Ladungen, denn ein vollbeladener Sattelzug kann im Vergleich dazu nur rund 25 Festmeter pro Ladung transportieren.

 

 

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