GEQUÄLT UND HINGERICHTET

Hund bei Anklam aufgehängt und mit Axt erschlagen

Auf grauenvolle Weise soll ein Hund im Amtsbereich Anklam-Land ums Leben gekommen sein. Die 50-jährige Besitzerin stritt der Polizei gegenüber den Vorwurf zunächst ab, doch dann kam die Wahrheit ans Licht.
Die Polizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.
Die Polizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.
Anklam.

Ein Hund im Amtsbereich Anklam-Land ist aufs Übelste gequält und regelrecht hingerichtet worden. Der Labrador-Mischling sei aufgehängt worden, später habe man ihn mit einer Axt erschlagen – diesen Hinweis erhielt die Polizei am Mittwoch. Vor Ort mit den Vorwürfen konfrontiert, stritt die 50-jährige Hundebesitzerin die Tat zunächst ab. Später räumte die Deutsche aber ein, ihren Mischling von einem Bekannten töten und anschließend auf dem Grundstück eingraben lassen zu haben.

„Fraglich und erschütternd zugleich”

Auch die Polizeibeamten waren schockiert. „Warum die Frau ausgerechnet diesen grauenvollen Weg gewählt hat, ihren Hund zu töten, und keine anderen Optionen, etwa Tierheim oder aber bei Notwendigkeit das Erlösen durch einen Tierarzt, in Erwägung gezogen hat, ist fraglich und erschütternd zugleich”, hieß es am Donnerstag von der Polizei.

Die Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz wurden aufgenommen. Ermittler und Angestellte des Veterinäramts gruben den Hund am Donnerstag aus und stellten das tote Tier sicher.

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Kommentare (2)

Da dürfte ich keinen dabei erwischen! Wo leben wir denn!!
Vlt erwischt sie ja das gleiche Schicksal.
Mal ehrlich, das sind doch keine Menschen. Und die Strafe wird wieder leider sehr milde ausfallen.

daß mindestens eine lebenslanges Tierhaltungsverbot dabei rumkommt