BAU SCHULCAMPUS

In Anklam zieht gerade eine ganze Schule um

Dass eine ganze Schule umzieht, gibt es auch nicht alle Tage. Für die Anklamer Kollwitz-Schule war das jetzt aber nötig geworden, weil an ihrem angestammten Standort ein moderner Schulcampus entstehen soll. Bis jetzt liegt alles im Plan.
Matthias Diekhoff Matthias Diekhoff
Noch herrscht relative Ruhe im Anklamer Haus der Bildung. Das kann sich in vier Wochen schon geändert haben, denn die K
Noch herrscht relative Ruhe im Anklamer Haus der Bildung. Das kann sich in vier Wochen schon geändert haben, denn die Kollwitz-Schüler ziehen ein. Matthias Diekhoff
Anklam.

Wenn in vier Wochen wieder die Schule beginnt, werden sich die Schüler der Anklamer Käthe-Kollwitz-Schule wohl auf die größte Umstellung einstellen müssen. Denn sie werden ihren Unterricht ab dem 12. August im Haus der Bildung erhalten – und nicht mehr in den angestammten Räumen in der Baustraße. Auf ein paar zusätzliche Ferientage dürfen sie deswegen allerdings nicht hoffen. Der Umzug ist laut Bauamtsleiterin Sylvia Thurow in vollem Gange und werde auch pünktlich zum Schulstart beendet sein.

Die Bauarbeiten im Haus der Bildung seien im Wesentlichen abgeschlossen, derzeit werde nur noch an ein paar Kleinigkeiten gearbeitet. Etwas hektisch könnte es vielleicht noch in der Woche vor dem Schulbeginn werden, schätzt Sylvia Thurow. Dann nämlich, wenn die Lehrer beginnen, die Räume nach ihren Vorstellungen und Bedürfnissen herzurichten. Zugleich sollen in dieser Woche die Abrissarbeiten auf dem Gelände der Käthe-Kollwitz-Schule beginnen. Wobei es zunächst darum gehen soll, Fahrradständer und Ähnliches auf dem Schulhof abzubauen.

Umzug war schon für Winterferien geplant

Der Umzug aus der altehrwürdigen „Käthe“ in das Haus der Bildung, in dem zuvor unter anderem die Volkshochschule untergebracht war, war notwendig geworden, weil auf dem Gelände in der Baustraße ein moderner Schulcampus entsteht. Dafür sollen unter anderem das historische Gebäude direkt an der Baustraße umfassend saniert und der dahinter gelegene Plattenbau abgerissen werden.

Auch wenn für die Instandsetzung des Hauses der Bildung rund 850.000 Euro veranschlagt wurden – wobei vor allem Brandschutzmaßnahmen zu Buche schlugen – soll die ehemalige Karl-Liebknecht-Schule lediglich als Übergangslösung für die Schüler und Lehrer der Käthe-Kollwitz-Schule dienen, bis sie in den neuen Schulcampus in der Innenstadt zurückziehen können. Aber auch danach soll das Gebäude aus den frühen 80er Jahren weiter genutzt werden.

Der Umzug in das Haus der Bildung sollte ursprünglich schon in den Winterferien stattfinden. Der Termin konnte wegen fehlender Auftragnehmer für die Baumaßnahmen aber nicht gehalten werden. Von einem Umzug vor den Sommerferien wurde dann Abstand genommen, um die Prüfungen der Schüler der zehnten Klasse nicht zu beeinträchtigen.

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