ARBEITEN TROTZ CORONA

In der Pflege helfen statt im Modeladen

Eine der vielen Heldinnen und Helden dieser Tage ist die verhinderte Verkäuferin Daniela Lemm. Die Anklamerin will nicht zu Hause sitzen und nichts tun, sondern sinnvoll helfen.
Verkäuferin Daniela Lemm aus Anklam will jetzt in der Pflege mithelfen.
Daniela Lemm aus Anklam kann zur Zeit nicht mehr als Verkäuferin arbeiten und will jetzt in der Pflege mithelfen. Anne-Marie Maaß
Anklam.

Mit den Ladenschließung steht auch Daniela Lemm vor der Frage, wie es für sie im Alltag weitergeht. Als Verkäuferin im Modeladen „Anna Charlott“ ist auch sie von den Präventionsmaßnahmen betroffen, die die Ausbreitung der Corona-Pandemie verlangsamen sollen.

„Ich möchte nicht zu Hause sitzen, sondern sinnvoll helfen“, sagt sie. Deshalb hat die junge Frau ihrer Chefin Hilfe angeboten. Ihre Chefin ist Christine Vandree, die nicht nur die kleine Boutique, sondern auch einen Pflegedienst und zwei Einrichtungen für betreutes Wohnen in Anklam betreibt – und weiß das gerade in der Pflege jede Arbeitskraft gebraucht wird.

Das Angebot ihrer Angestellten sei da mehr als löblich und freut sie sehr. Und wird in diesen schweren Zeiten mehr als gebraucht.

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Kommentare (1)

... und Seucheninstitute "Bleiben Sie zu Hause!" ein. Leider scheinen es die deutschen Medien immer noch nicht begriffen zu haben und bejubeln mit solch Artikeln das Gegenteil. Die Ausgangssperre kommt, dank auch an die Medien, die - Mainstreamzitat - "den Schuß nicht gehört haben".