HANDEL IN DER CORONA-KRISE

Internet-Portal für lokale Unternehmen geplant

Viele Händler und Gastronomen versuchen aufgrund der Corona-Krise neue Wege zu finden, um ihre Kunden zu erreichen. Die Stadt Anklam will bei der Information helfen.
Um die örtlichen Händler auch in Zeiten der Corona-Krise zu unterstützen, will die Hansestadt Anklam die Inform
Um die örtlichen Händler auch in Zeiten der Corona-Krise zu unterstützen, will die Hansestadt Anklam die Informationen auf ihrer Internetseite erweitern. NK-Archiv
Anklam.

Um die örtlichen Händler auch in Zeiten der Corona-Krise zu unterstützen, will die Hansestadt Anklam nun die Informationen auf ihrer Internetseite erweitern. Unter der Adresse www.anklamkauftzuhause.de sollen ab Mittwoch Angebote von regionalen Gastronomen und anderen Einzelhändlern zu finden sein. So sollen sie die Möglichkeit bekommen, ihre Kunden schnell und auf einen Blick über neue Lieferungs- und Abholangebote zu informieren.

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„Alles natürlich immer im Rahmen der derzeitigen Verordnungen zur Verhinderung der Ausbreitung des Corona-Virus“, erklärt Anklams stellvertretende Bürgermeisterin Beatrix Wittmann-Stifft. Dennoch sei es für viele Unternehmen nun wichtig, ihre Kunden zu halten und vielleicht auch auf eine andere Art und Weise zu erreichen als bislang üblich. „Aktuell haben wir alle betroffenen Unternehmen abtelefoniert und gebeten, und Angebote bis heute zu zuarbeiten, die auf der Internetseite eingepflegt werden und dann ab dem 1. April auf der Internetseite veröffentlicht werden. Die technischen Voraussetzungen dafür sind bereits geschaffen“, so Wittmann-Stifft.

Greifswald ist Vorbild

Auch für die Kunden soll die neue Plattform eine Möglichkeit sein, sich zu informieren und aus Sympathie mit dem regionalen Handeln in Krisenzeit eher dessen Angebote zu nutzen, anstatt Dinge im weltweiten Online-Handel zu bestellen.

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Mit der neuen Plattform folgt Anklam dem Beispiel der Hansestadt Greifswald. Die Kreisstadt bietet unter der Domain www.greifswalder-innenstadt.de mit samt interaktiver Karte ihren rund 300 betroffenen Händlern die Chance, auf sich aufmerksam zu machen und sogar mit Kunden zu kommunizieren. Auch diese Internetseite soll noch in dieser Woche online abrufbar sein.

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