So fügt sich der Hortneubau, der auf dem Gelände der Regionalen Schule Loitz entstehen soll, ins Gesamtbild des Schu
So fügt sich der Hortneubau, der auf dem Gelände der Regionalen Schule Loitz entstehen soll, ins Gesamtbild des Schulcampus ein. Planungsbüro Baukonzept Neubrandenburg GmbH
Bauzeitplan

Jetzt wird’s für den Loitzer Hortneubau konkret

Das neue Hortgebäude für Loitz ist fertig – auf dem Papier. Ein Bauzeitleitplan ist erstellt, Vergabeunterlagen sind raus. Auf jeden Fall sollen 2020 die ersten Baufahrzeuge anrücken.
Loitz

Die ferne Zukunft rückt näher. Jedenfalls in Sachen Hortneubau für die Stadt Loitz ist das der Fall. Im Büro von Bauamtsleiterin Christiane Strobl hängt ein Bauzeitleitplan. Der nimmt richtig viel Platz ein. Immerhin gibt er die Richtung an für rund elf Gewerke, einschließlich Fahrstuhlbauer, die an dem Bau der Einrichtung auf dem künftigen Schulcampus in der Goethestraße beteiligt sein werden.

Wie viel Arbeit in diesem Stück Papier steckt, weiß nur das Team um die Baumamtsleitung ganz genau und gibt mehrmals zu bedenken: „Dieser Plan kann sich immer noch verändern, weil bei einer Baustelle immer äußere und nicht planbare Faktoren eine Rolle spielen.“ Das Wetter sei eine nicht zu unterschätzende Komponente dabei.

Völlig wind- und wetterunabhängig, weil vom Bürotisch aus, wurden inzwischen alle Ausschreibungsunterlagen fertiggestellt. „Die Vergabeunterlagen wurden bereits verschickt, sodass wir davon ausgehen, dass Ende Januar 2020 die Submission erfolgen kann“, informierte Christiane Strobl. Bis Aufträge dann tatsächlich vergeben werden können, müssen die Angebote dann noch rechnerisch und inhaltlich geprüft werden.

Das heißt, dass 2020 nun tatsächlich die ersten Baufahrzeuge auf dem Gelände der Regionalen Schule anrollen werden? „Ja, davon gehen wir aus. Die Zuschlagserteilung könnte Anfang März erfolgen. Aber immer mit der Ruhe“, möchte sich die Bauamtsleiterin, was den gesamten zeitlichen Ablauf anbelangt, nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

Vorort-Termin hat geholfen, Vorbehalte abzubauen

Dennoch findet sie es gut und richtig, dass dieses, für Loitz große Bauprojekt, immer wieder aufs Neue ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt wird. Das aus mehreren Gründen: Es stecke schon jetzt unheimlich viel Arbeit vonseiten der Stadtverwaltung und des Planungsbüros in der Vorbereitung dieses Vorhabens. Hinzu komme, dass sich, mit dem Hortneubau und dem geplanten Umzug der Grundschule aus dem historischen Gebäude im Wilhelm-Irrgang-Weg, die Schullandschaft im Ort verändert.

Für Schüler, Eltern und Lehrer bringe das nicht unerhebliche Veränderungen. Deshalb lag der Bauamtsleiterin vorab ein Termin besonders am Herzen: „Es gab einen wichtigen Vorort-Termin auf dem Gelände der Regionalen Schule, bei dem unter anderem die beiden Schulleiter und Mitarbeiter aus unserer Verwaltung dabei waren. Wir sind das gesamte Gebäude abgegangen, haben uns viele Räume angeschaut.

Alle erhielten vor Ort eine genaue Vorstellung, wo das neue Hortgebäude stehen wird, wo die Verbindungen zu den bereits bestehenden Gebäuden geschaffen werden und vieles andere mehr“, berichtete Christiane Strobl. Dank dieses Vorort-Termins konnten ihrer Meinung nach Vorbehalte abgebaut werden. „Das war total wichtig. Ich habe das Gefühl, dass die Akzeptanz des geplanten Umzugs etwas gestiegen ist“, schätzte die Bauamtsleiterin ein.

Die Grundschullehrer, die dabei waren, nutzten die Gelegenheit, um reichlich Fragen zu stellen. Genau das sei das Ziel gewesen. Geht es um den geplanten Hortneubau und, wie der Nordkurier berichtete, den damit auch verbundenen Umzug der Grundschule, ist Ziel so ein Stichwort. Wann werden die Hortkinder ihr neues Domizil erobern können? Christiane Strobl schaut auf den Bauzeitleitplan und sagt: „Voraussichtlich im Juli 2021 könnte der Bau fertig sein.“ Dabei betont sie das Wort 'voraussichtlich' mehrmals. Erst einmal muss in 2020 mit dem, rund 2,7 Millionen Euro schweren, Bau begonnen werden. Derzeit könne sich niemand auf einem konkreten Umzugstermin festlegen.

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