FAHRRAD-TOURISMUS

Fähre von Kamp zur Insel Usedom wird doch reaktiviert

Mit einer Reederei aus Ueckermünde als Partner hoffen die Kamper, dass die Fährverbindung zwischen dem Festland und der Insel Usedom bald wieder in Betrieb geht. Gelingen kann das aber nur, wenn das Land viel Fördergeld in die Hand nimmt.
Anne-Marie Maaß Anne-Marie Maaß
Die Hoffnungen sind groß, dass die Verbindung zwischen Kamp und Karnin im Frühjahr 2020 wieder aufgenommen wird. Do
Die Hoffnungen sind groß, dass die Verbindung zwischen Kamp und Karnin im Frühjahr 2020 wieder aufgenommen wird. Doch dafür muss auch die Landesregierung noch einige Zusagen einhalten. Christian Johner
Kamp.

Im kommenden Jahr soll der Hafen am Kamp für Radtouristen, die auf dem Weg nach Usedom sind, keine Endstation mehr sein. In diesem Jahr mussten die Fahrradfahrer, nachdem die alte Fährverbindung eingestellt wurde, den weiten Umweg über Anklam auf sich nehmen, um zur Insel Usedom zu gelangen.

Im kommenden Jahr soll nun der Fährbetrieb zwischen dem Bugewitzer Ortsteil Kamp und Karnin auf Usedom wieder aufgenommen werden. Dafür wurde nach langem Ringen ein neuer Betreiber gefunden. Die Ueckermünder Reederei Peters hat die Zusage bekommen, erklärt nun Rene Wentkowski, Vorstandsmitglied des Kamper Hafenvereins.

Fördergeld für Fähre und Anlegestellen in Aussicht

Unterstützung der Politik für die Umsetzung der Fährverbindung scheint es derweil auch zu geben. Bei seinem Besuch vor rund einem Monat hatte Staatssekretär Patrick Dahlemann (SPD) finanzielle Hilfe in Aussicht gestellt.

So habe es bereits Gespräche mit dem Wirtschaftsministerium gegeben, das den Bau und die Konstruktion einer elektrisch angetriebenen Fähre fördern würde. Für die Ertüchtigung und Schaffung von Anlegestellen könnten Mittel aus dem Vorpommernfonds zur Verfügung gestellt werden.

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Kommentare (1)

Das dauert viel zu lange mit Herrn Dahlemann.
Warum müssen immer so viele Tage vergehen, bevor etwas erfolgreich zu Stande kommt?
Wir haben Telefon, Internet und auch Elektroboote schon seit langer Zeit in Deutschland.
Hoffentlich wird für den Fährbetrieb ein Boot gebaut, welches den Ansprüchen vollkommen gerecht wird.
bedeutet: Seegang sicher,2 ordentliche Antriebsmotoren, viel Platz für Fahrräder und Anhänger, sehr gute Sitzplätze und ein sehr gutes Dach und Top Rettungsmittel dabei.
und bitte nicht Millionen von EUROs versenken.
Das muss doch spätestens im März 2020 im Vollbetrieb schippern.
Deutschland kann ruhig zeigen wie man es sehr gut machen kann.