Die Stelle eines Citymanagers für Anklam würde bis August 2025 vom Land gefördert werden.
Die Stelle eines Citymanagers für Anklam würde bis August 2025 vom Land gefördert werden. Anne-Marie Maaß
Innenstadt attraktiv machen

Kann ein „Citymanager” Anklams Innenstadt attraktiver machen?

Wie kann die Stadt Anklam sich künftig noch besser vermarkten? Über ein neues Förderprogramm winken der Stadt eine zusätzliche Stelle im Rathaus und 100.000 Euro.
Anklam

Lange wurde an dem Kultur- und Tourismuskonzept der Hansestadt Anklam gearbeitet – mittlerweile pochen fast alle Fraktionen der Stadtvertretung auf die Umsetzung des Papiers.

Aktuell ist dafür auch eine Stelle im Anklamer Stadtmarketing besetzt. Um die Umsetzung allerdings auch über die jetzige, einjährige Förderzeit hinaus zu gewährleisten, hat die Stadt bereits ein neues Förderprogramm ins Auge gefasst.

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Im Rahmen des Sofortprogramms „Re-Start lebendige Innenstädte M-V” könnte die Stadt 58,08 Prozent der Personalkosten für eine Citymanagementstelle gefördert bekommen, das entspräche rund 29.500 Euro.

100.000-Euro-Förderung möglich

Außerdem seien in dem Programm auch noch rund 100.000 Euro Förderung von Sachkosten in einem Zeitraum vom 1. März 2022 bis zum 28. August 2025 enthalten. Die Stadt müsste sich lediglich jährlich mit rund 21.271 Euro an den Personalkosten beteiligen.

Ziel des Förderprogramms sei es, die Innenstadt nach und während der Corona-Krise lebendig und attraktiv für Bürger und Touristen zu machen. Dabei soll es sowohl um die strategische Entwicklung von Handels-Angeboten als auch Lebensqualität des Zentrums zu steigern. Die Ziele decken sich damit durchaus in Teilen mit den bereits herausgearbeiteten Handlungsfeldern des Kultur- und Tourismuskonzepts der Stadt.

Der Regionalbeirat Vorpommern hat dem Projekt bereits seine Zustimmung erteilt. Zuletzt fehlte lediglich noch die Zustimmung der Anklamer Stadtvertretung zu der Maßnahme. Diese wurde jedoch auch mit breiter Mehrheit in der zurückliegenden Sitzung im Dezember erteilt.

 

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