Sozialministerin Stefanie Drese lässt sich von Neetzows Bürgermeister Matthias Falk (links) den Traditionssport Radb
Sozialministerin Stefanie Drese lässt sich von Neetzows Bürgermeister Matthias Falk (links) den Traditionssport Radball erklären. Mareike Klinkenberg
Stefanie Drese ist beeindruckt: Selbst im schicken Anzug hat Bürgermeister und passionierter Radball-Spieler Matthias Fal
Stefanie Drese ist beeindruckt: Selbst im schicken Anzug hat Bürgermeister und passionierter Radball-Spieler Matthias Falk das Rad und den Ball im Griff. Mareike Klinkenberg
Landtagsabgeordneter Marcel Falk (SPD) links hat Sozialministerin Stefanie Drese (ebenfalls SPD) zu einer Stippvisite nach Nee
Landtagsabgeordneter Marcel Falk (SPD) links hat Sozialministerin Stefanie Drese (ebenfalls SPD) zu einer Stippvisite nach Neetzow geholt. Mareike Klinkenberg
Durch die einfach verglasten Fenster der Sporthalle in Neetzow kommt die Kälte von draußen rein, und die Wärme
Durch die einfach verglasten Fenster der Sporthalle in Neetzow kommt die Kälte von draußen rein, und die Wärme entweicht nach draußen. Auch in Sachen Sicherheit sind sie ein Risiko. Mareike Klinkenberg
Schon seit den 1960er-Jahren wird in Neetzow traditionell Radball gespielt, seit 1971 in der bis heute existierenden Sporthall
Schon seit den 1960er-Jahren wird in Neetzow traditionell Radball gespielt, seit 1971 in der bis heute existierenden Sporthalle auf dem ehemaligen Schulgelände. Mareike Klinkenberg
Nach der Kälte in alten Turnhalle genießen SPD-Landtagsabgeordneter Marcel Falk und Ministerin Stefanie Drese (SPD)
Nach der Kälte in alten Turnhalle genießen SPD-Landtagsabgeordneter Marcel Falk und Ministerin Stefanie Drese (SPD) die frühlingshaften Temperaturen draußen auf dem Sportplatz von Neetzow. Mareike Klinkenberg
Fördergeld

Kann Turnhallen-Besuch Ministerin überzeugen?

Noch immer haben die Neetzower keine zufriedenstellende Lösung für die Sanierung ihrer Sporthalle gefunden. Nun hat die Gemeinde Sozialministerin Stefanie Drese um Schützenhilfe gebeten.
Neetzow

Die Sporthalle in Neetzow ist schon lange ein Sorgenkind der Gemeinde. So einige Landespolitiker haben sie bereits unter die Lupe genommen und auch aus ihrer Sicht eindeutig für sanierungsbedürftig erklärt. Konzept und Förderantrag für dieses Vorhaben liegen deshalb auch schon länger in den Schubladen wechselnder Ministerien in Schwerin. Ginge es nach Bürgermeister Matthias Falk und seinem Bruder, dem Landtagsabgeordneten Marcel Falk (SPD), soll die Angelegenheit nun aber endlich Fahrt aufnehmen. Für den nötigen Rückenwind haben sie sich nämlich MV-Sozialministerin und SPD-Parteifreundin Stefanie Drese mit ins Boot – oder besser gesagt: in die Turnhalle – geholt.

Die Falk-Brüder haben in der Sportstätte aus dem Jahr 1971 ihren eigenen Schulsport erlebt und sind hier auch dem Neetzower Traditionssport Radball nachgegangen. Baulich ist seitdem aber nicht viel passiert, davon hat sich jetzt auch Stefanie Drese bei einem Vorort-Termin überzeugen können. Und das, obwohl die Neetzower trotz ihrer maroden Halle sportlich sehr aktiv sind. Nach jahrelanger Pause wird hier wieder Radball gespielt, die Reha-Sportgruppe trainiert einmal in der Woche, momentan aufgrund der Gegebenheiten jedoch im Gemeindezentrum. Und auch der gut besuchte Kindergarten könnte von einer sanierten Sporthalle, in der vor allem auch die Heizung einwandfrei funktioniert, profitieren.

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Genehmigte Fördermittel reichen lange nicht aus

„Die Halle hat auf jeden Fall Charme”, sagte Stefanie Drese. Sie nehme den Wunsch der Gemeinde, die Förderung noch einmal zu überarbeiten, mit nach Schwerin.

Mit den bislang genehmigten 370.000 Euro seien selbst die grundlegenden Baumaßnahmen wie Wärmedämmung, neue Fenster und eine Heizung nicht allein zu stemmen, betonte Bürgermeister Matthias Falk, der die Gesamtkosten auf etwa 1 Million Euro schätzte. Nur zu gerne würde er aber auch den Faden weiterspinnen, sagte er, und die Halle fit machen für größere Radballturniere mit vielen Zuschauern oder für kulturelle Veranstaltungen in der Gemeinde. Dafür könnten beispielsweise noch Tribünenplätze und ein Übergang zum benachbarten Gemeindezentrum angegliedert werden. Die Kosten für diesen Traum in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro müssten dann aber aus viel mehr Fördertöpfen fließen. Es sollten auch noch weitere Geldgeber gefunden werden, darüber waren sich Bürgermeister und Ministerin bei ihrem Treffen einig.

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