BAUARBEITEN AUF B109

Kilometerlanger Stau im Usedom-Verkehr bei Anklam

Reparaturarbeiten an den Leitplanken sollen für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen – in Anklam verursachen sie am Mittwoch erst einmal Verkehrsbehinderungen.
Bis in die Anklamer Innenstadt staute sich am Mittwoch der Verkehr.
Bis in die Anklamer Innenstadt staute sich am Mittwoch der Verkehr. Anne-Marie Maaß
Anklam.

Und plötzlich ging nichts mehr: Ein kilometerlanger Stau zieht sich derzeit über mehrere Abfahrten der Anklamer Ortsumgehung bis zur Redoute nördlich der Peene. Auch bis in die Anklamer Innenstadt hinein staut sich der Verkehr. Schuld daran sind nach ersten Informationen des Straßenbauamtes Reparaturarbeiten und Nachrüstungen an den Leitplanken an der Redoute auf der B 109, die mit einer halbseitigen Ampelsperrung erfolgen.

Funktionierte die Ampel nicht?

Warum genau die Ampelschaltung am Mittwoch nicht funktioniert hat oder ob es an dem erhöhten Verkehrsaufkommen lag, soll nun überprüft werden. Auch in den kommenden Tagen werden die Arbeiten an den Leitplanken im Raum Anklam fortgesetzt, hieß es. Zusammen mit dem Auftragnehmer sei man jedoch im Gespräch, um einen Rückstau wie am Mittwoch zu vermeiden, sagte Tom Arenhövel vom zuständigen Straßenbauamt Neustrelitz.

Bürgermeister ist sauer

Seinem Ärger Luft machte sich derweil schon Anklams Bürgermeister Michael Galander (IfA). Es könne nicht sein, dass das Straßenbauamt derart stur agiere, sagte er. Gerade in sensiblen Bereichen, wie der Anklamer Ortsumgehung, müssten solche Maßnahmen besser an den Verkehrsfluss angepasst werden, forderte er.

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