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Klinik-Streit: Minister kündigt neue Lösung an

Gute Laune in Wolgast: Minister Harry Glawe will nach einer neuen Lösung für das Krankenhaus suchen. Foto: K. Ottenbreit
Gute Laune in Wolgast: Minister Harry Glawe will nach einer neuen Lösung für das Krankenhaus suchen. Foto: K. Ottenbreit
K. Ottenbreit

Was wird aus der Kinder- und Frauenmedizin? Nun soll es doch eine neue Lösung für das Krankenhaus Wolgast geben.

Landespolitiker geben sich in Wolgast derzeit die Klinke in die Hand. Ein knappes Jahr nach der Schließung von drei Krankenhaus-Stationen kam nun Harry Glawe (CDU) zum Gespräch mit Kritikern. Seit diesem Monat ist der Wirtschaftsminister auch für Gesundheitsfragen im Land zuständig. Und Glawe kam mit einer vagen Zusage für die Bürgerinitiative. Es seien gute und konstruktive Gespräche gewesen, ließ er anschließend mitteilen. Ähnlich äußerte sich Lars Bergemann vom Vorstand der Bürgerinitiative. Der Minister sei hervorragend vorbereitet gewesen, und er habe offenbar „keinen Bock auf eine Dauerauseinandersetzung”, so Bergemann.

Im Ministerium will man, so Glawe, in den kommenden Wochen an einer neuen Lösung für die medizinische Versorgung in der Kinder- und Frauenmedizin arbeiten. Erst vor wenigen Tagen hatte Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann (SPD) noch offen gelassen, ob die Landesregierung tatsächlich ein neues Konzept vorbereite. Details zu den Plänen ließ sich auch Glawe nicht entlocken. Zunächst stünden weitere Gespräche mit Krankenkassen, der Krankenhausgesellschaft und der kassenärztlichen Vereinigung an. In „einigen Wochen” wolle man konkrete Maßnahmen vorstellen.