Am Anklamer Lilienthal-Gymnasium werden die digitalen Tafeln bereits im Unterricht verwendet, wie hier von Physiklehrerin Ilon
Am Anklamer Lilienthal-Gymnasium werden die digitalen Tafeln bereits im Unterricht verwendet, wie hier von Physiklehrerin Ilona Schneider. Auch in der Grundschule in Krien sollen welche angeschafft werden. Archiv/ Maass
Digitalisierung

Krien investiert in digitale Grundschule

Auch im neuen Jahr gehen die Sanierungsarbeiten an der Kriener Grundschule weiter. In dieser Woche hat nun auch der Elektriker auf dieser Baustelle seine Arbeit aufgenommen.
Krien

Der Maler und der Elektriker geben auf der Baustelle in der Kriener Schule momentan ihr Bestes. Die neuen Türen und Jalousien fehlen noch. Aber schließlich muss im Laufe der aufwendigen Bauarbeiten hier am Ende doch ein Gewerk nach dem anderen in Aktion treten. Für Gesamtkosten in Höhe von rund 487 000 Euro wird in Krien das Hauptgebäude der Schwalbennest-Grundschule rundum saniert. Zuletzt wurde nun der Auftrag für die Elektrik und Datenversorgung in Höhe von 30 000 Euro vergeben.

Bisheriger Zeitplan kann nicht eingehalten werden

Den anvisierten Zeitplan, der ein Ende der Baustelle rund um die Februarferien versprach, kann man hier jedoch nicht einhalten. Schulleiterin Claudia Rost hat mit dieser Verzögerung fast gerechnet, hat jedoch noch auf das offizielle Feedback gewartet, um wiederum ihre Kolleginnen und Kollegen über den Umzugstermin zu informieren. Lieferengpässe bei den Zulieferern und Verzögerungen in den Arbeitsabläufen, beides auch aufgrund der augenblicklichen Corona-Situation, sind Gründe für die Verschiebung des Umzugstermins. Einige Arbeiten gestalten sich jetzt in der laufenden Bauphase zudem aufwendiger als zunächst gedacht, bestätigt auch Bürgermeister Mike Stegemann. So steht zum Beispiel immer noch nicht fest, wie viele moderne Smartboards, also Computer-Tafeln, die Kriener Grundschule im Rahmen der Förderung der Digitalisierung an Schulen zugesprochen bekommt. Die Rede war bislang von einer oder zwei digitalen Tafeln, die den Unterricht mit den Grundschülern unterstützen sollten. Doch sichere Zusagen dafür gibt es immer noch nicht.

Lesen Sie auch: Brandtstiftung - Alter Stall in Krien niedergebrannt

Zudem bestand zu Beginn der Schulsanierung auch noch keine Klarheit darüber, wie und wo die dazugehörigen Stromanschlüsse und Datenleitungen zur Verfügung gestellt werden müssen. Die Gemeindevertretung hat hier glücklicherweise noch in ihrer letzten Sitzung vor dem Jahreswechsel reagieren können und Mittel aus der Investitionspauschale freigegeben, um letztlich in allen Klassenräumen die Voraussetzungen für die digitalen Geräte zu schaffen. Vor allem müsse man nun nicht nachträglich noch einmal in den frisch renovierten Klassenräumen Leitungen verlegen. Mike Stegemann betont aber, dass hier womöglich finanzielle Mittel an anderer Stelle fehlen könnten. Man sei aber auch noch dabei, verschiedene Fördermöglichkeiten auszuloten, welche die Gemeindekasse in diesem Zusammenhang entlasten könnten.

zur Homepage