Neben zahlreichen Firmen krempelten auch immer wieder die Kriener selbst die Ärmel hoch, um das Projekt „Dorfgemein
Neben zahlreichen Firmen krempelten auch immer wieder die Kriener selbst die Ärmel hoch, um das Projekt „Dorfgemeinschaftshaus” gemeinsam voranzubringen. ZVG/ Mike Stegemann
Die Räumlichkeiten in der alten Kriener Schule wurden von Grund auf renoviert und neu eingerichtet.
Die Räumlichkeiten in der alten Kriener Schule wurden von Grund auf renoviert und neu eingerichtet. Mike Stegemann
Ehrenamt auf dem Land

Kriener weihen ihr Dorfgemeinschaftshaus ein

Mit Fördergeldern und viel Eigeninitiative haben die Kriener ihre alte Schule zu einem Dorfgemeinschaftshaus umfunktioniert – mit Erfolg.
Krien

Die ein oder andere Familienfeier und Versammlung wurde in den frisch sanierten Räumlichkeiten in der alten Kriener Schule schon abgehalten. In dieser Woche wird der neue Dorftreffpunkt offiziell eingeweiht und feierlich übergeben, kündigt Bürgermeister Mike Stegemann an.

Am Samstag ist Tag der Offenen Tür

Am Freitag sind dafür zunächst Förderer, Sponsoren, Firmen und Handwerksbetriebe, die beteiligten Planer und Behörden, sowie die ehrenamtlichen Helfer eingeladen. Aber am Samstag, dem 30. Oktober steht die Tür für alle offen. Ab 11 Uhr können alle Interessierten das Dorfgemeinschaftshaus „De olle Schoul” unter die Lupe nehmen. Im Mittelpunkt steht an diesem Tag natürlich das Beisammensein, deshalb ist natürlich auch hier wieder für Gemütlichkeit und das leibliche Wohl gesorgt. Es gelten die aktuellen Hygieneregeln für die unterschiedlichen Veranstaltungen, heißt es in der Ankündigung.

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Die alte Schule in Krien wurde 1912 als Schule, bestehend aus zwei Klassenräumen und zwei Lehrerwohnungen, eingeweiht und nach 94 Jahren der Schulnutzung 2006 zum Gemeindehaus. Seit dem waren Einwohner und Gemeinde daran interessiert, das ehemalige Schulgebäude als wichtigen Bestandteil des historischen Ortskerns zu erhalten und einen Dorfmittelpunkt für alle Generationen und die unterschiedlichsten Nutzungsmöglichkeiten zu schaffen, erklärt Stegemann.

Raum der Begegnung wird gut angenommen

„Wir haben familiäre Feste, Bräuche und das Vereinsleben in die Dorfmitte zurückgeholt und somit Identität gestiftet”, freut sich der Bürgermeister über die Entwicklung, die das Ganze genommen hat. Mithilfe von Leader-Förderungen und Mitteln aus dem Vorpommernfonds sowie aus der Gemeindekasse ist nun ein Raum der Begegnung geschaffen worden, der bereits gut angenommen wird und sich auch in Zukunft noch weiterentwickeln wird.

 

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